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„Idee des Jahres“ beim „Gewinn“-Jungunternehmerpreis für kleine wunder

Salzburg > Perfekt wirtschaften und gleichzeitig helfen – ja, das ist möglich. Karin Torky-Martin und Joachim Martin stellen es mit den von ihnen kreierten Alltagsprodukten „kleine wunder“ unter Beweis und erhielten dafür als eines der Top 100 gekürten österreichischen Unternehmen den ersten Preis in der Kategorie „Idee des Jahres“ beim GEWINN-Jungunternehmer Wettbewerb. Dieser Preis ist eine Initiative von GEWINN, der BA-CA, der Industriellenvereinigung, ONE, sowie dem Wirtschafts- und Umweltministerium. Belohnt wurden die Jungunternehmer für ihren Mut und ihre Idee. Kriterien der Bewertung waren die Geschäftsidee, Innovation und ein solider Geschäftsplan.

kleine wunder ist die „Idee des Jahres“ unter den Top 100 österreichischen Jungunternehmen
Beim GEWINN-Jungunternehmerpreis 2006 wurde „kleine wunder“ Sieger in der Kategorie „Idee des Jahres“. Aus insgesamt 1400 eingereichten Bewerbungen wurden die 100 besten österreichischen Jungunternehmer des Jahres 2006 „für ihren Mut und ihre Ideen“ gekürt. Die Sieger wurden von einer prominenten Jury bestehend aus der BA-CA, One, der Industriellenvereinigung, sowie dem Wirtschafts- und Umweltministerium gewählt.
„Es ist eine faszinierende Parade von unternehmerischem Mut, von Durchsetzungsvermögen und dem erfolgreichen Kampf um Marktanteile.“, so schreibt das Wirtschaftsmagazin GEWINN, Initiator des Jungunternehmer-Wettbewerbes. „Das sind keine Typen, die in ausgetretenen Pfaden wandeln, sondern ein Beispiel dafür, wie viel Kreativität und Vielfalt unsere Gesellschaft braucht,“ resümiert der GEWINN.

Gewinner und Erfinder der „Idee des Jahres“ ist Joachim Martin, der mit seinen kleine wunder-Produkten die erste karitative Marke nach einem weltweit einzigartigen Wirtschafts- und Förderungsmodell in Österreich aufgebaut hat. Martin hat jahrelang bei großen Unternehmen gearbeitet und verspürte den dringenden Wunsch, sein Wirtschafts-Know-How so einzusetzen, dass es benachteiligten und kranken Kindern zu Gute kommen kann. Er kreierte die „kleine wunder“- Alltagsprodukte, die jeder Haushalt braucht, und deren Reingewinn dauerhaft fünf Kinderhilfsorganisationen zugute kommt. Mit dem kleine wunder Mehl, Wasser, Apfelsaft, Toilettenpapier, Taschentücher, Küchenrolle, Spülmittel und Büroartikel bekommen KonsumentInnen beim täglichen Einkauf ein gutes Produkt zum gleichen Preis wie sonst auch, gleichzeitig unterstützen sie damit die Betreuung von hilfsbedürftigen Kindern. „Wir haben erst einmal den Start geschafft“, so der Gewinner Joachim Martin, „jetzt ist es wichtig, dass die Menschen weiterhin jeden Tag ein Wunder für Kinder vollbringen, in dem sie unsere Alltagsprodukte kaufen und nicht nur zu Weihnachten an Kinder denken.“ Die kleine wunder–Produkte gibt es seit Jänner 2006 in den Regalen von Bipa, Merkur, Sutterlüty, maximarkt, ADEG und Metro.

Sinnvolles Einkaufen durch karitative Produkte: Einkaufen und gleichzeitig helfen

kleine wunder war unter den insgesamt 1400 Einreichungen das innovativste Projekt in der Kategorie „Idee des Jahres“. Seit rund einem Jahr sind die kleine wunder-Produkte auf dem Markt und konnten bisher für die Kinderhilfsorganisationen einen Reingewinn von insgesamt 42.000 Euro erwirtschaften. Möglich ist das dadurch, dass die Hersteller der Produkte quasi zu Selbstkosten an die kleine wunder Vertriebsges.m.b.H verkaufen und diese mit Gewinnaufschlag an die Handelspartner weiterverkauft. Pro Produkt gehen zwischen 5 und 76 Cent dauerhaft an die fünf Kinderhilfsorganisationen die Möwe, die Roten Nasen Clowndoctors, die österreichische Kinderhilfe, die Kinderseelenhilfe und Licht für die Welt. Die Produkte sind deshalb nicht teurer als Produkte vergleichbarer Qualität. Bei Alltagsprodukten haben die KonsumentInnen keine besondere Markenloyalität – womit man sich die Nase putzt, ist vielen egal, solange Qualität und Preis stimmen. Das macht die Kaufentscheidung für die kleine wunder-Produkte leicht. Diese kleine Kaufentscheidung hat aber große Wirkung! Die ausgewählten Warengruppen haben einen Wert pro Warengruppe von ca. 30 Mio bis 250 Mio Euro. Somit kann mit einem geringen Marktanteil bereits ein großer Umsatz erzielt werden. Alle Produkte – bis auf die Hygienepapierartikel – werden in Österreich erzeugt, die Lebensmittel von Yo – Eckes Granini, Waldquelle, Haberfellner Mühle, das Spülmittel von Kanol, die Hygienepapierprodukte von Pantos in Deutschland, die Schreibwaren von der Heinrich Sachs KG. Sponsor für die administrativen Kosten ist die Allianz Elementar Versicherungs-AG.
Durch den Kauf der kleine wunder-Produkte kann jeder Konsument täglich ein kleines wunder vollbringen – so genial einfach kann helfen sein!

€ 42.000 für Kinderhilfsprojekte: So haben die kleine wunder-Produkte geholfen

Viele österreichische KonsumentInnen haben bereits fleißig kleine wunder Apfelsaft & Wasser getrunken, sich mit kleine wunder Taschentücher die Nase geputzt oder das Geschirr mit dem kleine wunder Spülmittel abgespült, damit sie benachteiligten Kindern helfen. Mit den ersten 42.000 Euro, die zu gleichen Teilen auf die fünf Kinderhilfsprojekte aufgeteilt wurden, bietet die möwe – das sind Kinderschutzzentren – zehn misshandelten Kindern ein ganzes Jahr lang die dringend benötigte Therapie an. Licht für die Welt schafft damit die Rehabilitation von 400 behinderten Kindern pro Monat. Die Rote Nasen Clowndoctors führen damit 1000 zusätzliche Clownvisiten durch und zaubern wieder ein Lächeln in traurige Kinderaugen. Die Salzburger Kinderseelenhilfe kann das bestehende Programm absichern bzw. flächendeckend ausbauen. Das ist dringend nötig, da vor allem am Land die psychosoziale Versorgung von Kindern noch nicht wirklich klappt, es aber alleine im Land Salzburg 6000 betroffene Kinder gibt. Die Österreichische Kinderhilfe unterstützt noch mehr in Not geratene Kinder und Familien. Aktuelle Fälle gibt es genug: vom Ausbrennen einer Wohnung einer allein erziehenden Mutter mit zwei kleinen Kindern über das Ableben von allein verdienenden Vätern, die Familien unversorgt zurücklassen bis zur Entlastung einer pflegenden Mutter von zwei schwerstbehinderten Söhnen.