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Allensbach-Umfrage: Immer mehr Deutsche haben gute Vorsätze für das neue Jahr

Am Ende eines Jahres ziehen Geschäftsleute Bilanz. Aber auch im Privatleben nutzen viele Menschen das Jahresende für einen kritischen Blick auf sich selbst. Eine Zeitlang quer durch die 90er Jahre sah es so aus, als würde die Zahl der Menschen, die mit guten Vorsätzen in ein neues Jahr gehen, immer kleiner. In den letzten drei Jahren hat sich der Trend nach einer aktuellen Umfrage des Allensbach-Instituts aber umgekehrt: Immer mehr Menschen überschreiten die Jahresschwelle mit guten Vorsätzen: 2005 taten dies 34 Prozent, 2006 waren es 38 Prozent. Beim Wechsel von 2006 auf 2007 haben sich sogar 40 Prozent etwas Besonderes vorgenommen.

Vor allem jüngere Menschen unter 30 Jahre haben für das neue Jahr einen oder mehrere gute Vorsätze gefasst. Fast jeder Zweite in dieser Gruppe (49 Prozent) sagt das von sich. Dagegen sind es in der Altersgruppe ab 60 Jahre nur 28 Prozent.

Viele scheitern früh

In der Umfrage aus der ersten Januarhälfte wurde auch gefragt, ob man sich bislang an seine Vorsätze gehalten habe. Ergebnis: Für mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Befragten ist es im Moment noch zu früh, diese Frage zu beantworten. 8 Prozent der Befragten gaben an, dass sie schon nach wenigen Tagen ihre guten Vorsätze über Bord geworfen hätten: „Es ging nicht”. 27 Prozent haben schon sehr bald bemerkt, dass es mit der Umsetzung schwierig wird: “Es klappt nur mit Einschränkungen”. Nur 38 Prozent der Befragten haben die schwierige Anfangsphase überstanden und konnten bestätigen: “Es klappt, ich konnte mich bislang daran halten”. (spe|08.02.2007)