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T-Com bietet „Blinde Kuh“ – Verein und Firma kooperieren für Jugendschutz im Internet

Darmstadt > Viele Kinder und Jugendliche nutzen heute das Internet ganz selbstverständlich. T-Com nimmt den Schutz dieser Nutzergruppe ernst und bietet bereits seit langem verschiedene Schutzmechanismen wie die kostenlose T-Online Kinderschutzsoftware, das Altersverifikationssystem oder die ICRA gerateten Seiten an. Durch die Kooperation mit der Suchmaschine „Blinde Kuh“ verstärkt T-Com sein Engagement im Bereich Kinder- und Jugendmedienschutz weiter. In den nächsten Wochen wird die Spezialsuche für Kinder- und Jugendliche auf den Seiten des T-Online Kids-Portals integriert. Die Suche sorgt für die Anzeige kinder- und jugendfreundlicher Surftipps im Suchergebnis und trägt so dazu bei, dass Kinder beim Surfen im Netz nur für sie geeignete

„Die Kooperation mit „Blinde Kuh“ ist ein weiterer Baustein, die kindergerechte Nutzung des Internets zu ermöglichen und einen erweiterten, sicheren Surfraum zu bieten“, so Gabriele Schmeichel, Jugendschutzbeauftragte des Konzerns Deutsche Telekom AG.

Mit einem besonderen Checksystem und redaktionellen Gegenrecherchen zeigt „Blinde Kuh“ als einzige Suchmaschine in Deutschland gebündelt über 25.000 für Kinder gemachte Seiten an. Die Suchergebnisse sind nicht dem Zufall überlassen: Die Suchräume der Online-Recherche sind so optimiert, dass Kinder mit didaktischer Unterstützung während ihrer Suche ein Gefühl für Relevanz aufbauen können. Kinderseiten beinhalten meist wenig Text und sind dadurch kaum bei Suchmaschinen wie Google wiederzufinden. Deshalb wird bei „Blinde Kuh“ mit einer umfangreichen redaktionellen Verschlagwortung gearbeitet. Dadurch werden auch Inhalte gefunden, die in der Regel nicht in die Indizes gängiger Suchmaschinen gelangen.

Das Internetprojekt „Blinde Kuh“ gibt es seit etwa 10 Jahren, von den engagierten Vereinsmitgliedern ehrenamtlich nach der eigenen Erwerbsarbeit entwickelt. Derzeit werden monatlich etwa eine Million Suchworte in die kindergerechte Suchmaschine eingegeben. „Uns geht es besonders um die 9 bis 13-jährigen“, so Stefan R. Müller, Geschäftsführer des Blinde Kuh e.V., gegenüber CSR today. Hoch im Kurs stehen dabei Tiere. Und ansonsten spiegelt sich das aktuelle Zeitgeschehen auch bei den Suchanfragen der Kinder wieder, sei es „Deutschland sucht den Superstar“, „Tokio Hotel“ oder im vergangenen Jahr die Fußball-WM. „Als wir starteten glaubten viele Experten in Deutschland noch gar nicht, dass Kinder das Internet nutzen“, so Müller. Heute ist der Ansatz des gemeinnützigen Vereins für den Jugendschutz anerkannt und seit August 2004 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Nicht Zugangsrechte wegzunehmen, sondern ein spezielles Angebot für Kinder hinzuzufügen, das ist das Besondere am Angebot des Vereins. Dass damit die Zielgruppe erreicht wird belegen auch die vielen hundert Emails von Kindern, die Stefan Müller und seine Mitarbeiter Monat für Monat beantworten.