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econsense-Mitglieder mit Qualität der Ratings nicht uneingeschränkt zufrieden

Berlin > „Mehr Transparenz, mehr Effizienz, mehr Akzeptanz“ lautet der Titel eines Diskussionsbeitrags von econsense – Forum nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V. zur Zukunft von Nachhaltigkeitsratings. Die Mitglieder von econsense sind als Wirtschaftsunternehmen Objekte der Ratingagenturen, und so lässt das Papier aus deren Erfahrungen ein Stück Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Diskussion durchschimmern. „Nach unseren jeweiligen Erfahrungen mit Research- und Ratingprozessen sind wir überzeugt, dass das CSR-Rating an einem Punkt seiner Entwicklung angelangt ist, wo neue Anstrengungen für einen effizienten Dialog gefragt sind“, heißt es darin.

Nicht nur bei Unternehmen müsse eine hohe Transparenz herrschen, sondern auch bei den Ratern, meine anlässlich der Veröffentlichung des Diskussionsbeitrags Joachim Löchte, Leiter der Abteilung Umweltpolitik bei der RWE AG. „Der Markt ist sehr jung und dynamisch, nicht politisch reguliert und durch viele kleine Anbieter mit höchst unterschiedlichen Methoden und Motiven geprägt“, so Löchte. Gemeinsam mit den Agenturen sollten methodisch tragfähige Konzepte und ein hohes Maß an Transparenz erarbeitet werden. Das econsense-Papier stellt die Ausgestaltung von Messkonzepten und Methoden, eine organisatorische Trennung von Bewertung und Beratung, das Problem der vielen Fragebögen, standardisierte Informationsverfahren und die künftige Entwicklung von Sustainable Development Key Performance Indicators (KPI) zur Diskussion.

Der Beitrag im Internet: www.econsense.de