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Brandenburg: Beirat für Nachhaltige Entwicklung konstituiert

Mitte März hat sich in Brandenburg der Beirat für Nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschutz konstituiert. Das Gremium unterstützt die Landesregierung bei der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie, deren Entwurf bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2009 vorliegen soll.

Der Beirat werde gebildet, da „der Wandel in den äußeren Lebensbedingungen nach Wandel in der Politik und Gesellschaftsgestaltung und nach besserer Politikberatung“ verlange, erklärte ein Abteilungsleiter des brandenburgischen Umweltministeriums in Vertretung des Ministers bei der konstituierenden Sitzung. Dabei könne es „kein Fehler sein, sich grundsätzlich an der ‚erneuerten EU-Strategie für Nachhaltige Entwicklung‘ vom Sommer vorigen Jahres zu orientieren“.

Aufgabe des Gremiums sei es, eine spezifische brandenburgische Nachhaltigkeitspolitik zu entwickeln. Als Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem die Themen Klimawandel, Energiepolitik und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung vorgesehen. Außerdem soll der Beirat die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft stärken und die Öffentlichkeit für „nachhaltigkeitsfördernde Denk- und Verhaltensweisen“ sensibilisieren, namentlich im Rahmen der Lokalen Agenda 21.

Bislang sind 24 Wissenschaftler und Praktiker der Einladung von Umweltminister Dr. Dietmar Woidke gefolgt, in dem Beratungsgremium mitzuwirken. Eine abschließende Berufung erfolgt in der ersten Arbeitssitzung im Juni. Bis dahin soll sich der Beirat auch eine Geschäftsordnung geben und einen Arbeitsplan entwickeln.

Zum kommissarischen Leiter wurde der Klimaforscher Dr. Manfred Stock vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung ernannt. Ihre Mitarbeit im Beirat haben unter anderem der Berliner Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Gerhard de Haan sowie Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zugesagt.

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