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Die neuen branchenspezifischen CSR-Leitfäden und CSR-Selbsttests für KMUs sind da

KMUs der „Bauwirtschaft“ und der „Juwelen- und Schmuckbranche“ werden informiert

Es ist wieder einmal soweit! Das KMU-Projekt „Verantwortliches Unternehmertum in Klein- und Mittelunternehmen“ bringt wieder zwei branchenspezifische CSR-Leitfäden plus CSR-Selbsttests heraus. Die Juwelen- und Schmuckbranche sowie die Bauwirtschaft legen damit CSR-Unterlagen für ihren Wirtschaftszweig auf, der UnternehmerInnen Anregungen und Anleitungen bieten soll, um mit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung umzugehen bzw. diese gewinnbringend für das Unternehmen und die Gesellschaft einzusetzen.

CSR kann KMUs als Instrument zur Positionierung ihres Betriebes dienen, denn gesellschaftliches Engagement schafft Vertrauen und Reputation im Umfeld des Unternehmens und erst durch die enge Verknüpfung des Engagements mit dem Kerngeschäft entsteht Glaubwürdigkeit. CSR ist aber auch ein Instrument, um sich innerhalb einer Zulieferkette von anderen LieferantInnen abzuheben und gemeinsam mit engagierten Großunternehmen gesellschaftliche Verantwortung entlang der ganzen Wertschöpfungskette glaubwürdig umzusetzen.

Den österreichischen KMUs fehlt es nicht an Bewusstsein für unternehmerische Verantwortung – es sind Mittel und Wege ihr Engagement systematisch in einem größeren Kontext anzuwenden, die noch verbessert werden können. Aus diesem Grund erstellt respACT austria in enger Zusammenarbeit mit BranchenvertreterInnen aus der Wirtschaftskammer Österreich und engagierten UnternehmerInnen CSR-Leitfäden und CSR-Selbsttests, die speziell auf die Bedürfnisse und die Sprache der jeweiligen Branche abgestimmt sind.

CSR-Unterlagen „Juwelen und Schmuckbranche“/“Bauwirtschaft“

Der Juwelen- und Schmuckbranche ist es ein Anliegen, ihre Unternehmen über CSR zu informieren und mit dem Leitfaden die Kommunikation zum Thema CSR nach außen zu verstärken. Richtlinien wie beispielsweise aus dem „Kimberly-Prozess“ bestehen schon längst, um verantwortungsvolles Unternehmertum unter den Branchenmitgliedern sicherzustellen.

Auch die österreichische Bauwirtschaft hat sich dazu entschlossen, ihre Unternehmen auf das Thema aufmerksam zu machen. In dieser Branche wurden bereits Aktionen gesetzt wie z.B. die Initiative „Baufair“, durch die etwa Schwarzarbeit und Korruption bekämpft werden.

Im Sommer werden schließlich die letzten beiden CSR-Leitfäden plus Selbsttests der „Werbung und Marktkommunikation“ und der „Lackbranche“ fertig gestellt und das Projekt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert wird, abgeschlossen.

Weiterführende Links:

Die branchenspezifischen CSR-Unterlagen und weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf www.csrleitfaden.at.