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Faire Sportgeräte für fairen Sport

Düsseldorf > Gemeinsam mit dem Landessportbund soll die Düsseldorfer Landesregierung dafür werben, dass im Vereinssport bei der Anschaffung von Sportgeräten nach Möglichkeiten gesucht wird, fairen Sportgeräten den Vorzug zu geben. Und auch die nordrhein-westfälischen Schulen sollen auf den Erwerb fairer Sportgeräte hingewiesen werden. Das fordert die nordrhein-westfälische SPD-Landtagsfraktion in einem aktuellen Antrag (Drucksache 14/4479). 

Der Antrag beschreibt die Situation in der pakistanischen Stadt Sialkot. „Traditionell arbeiten in der Fußballherstellung viele Kinder; vor allem an der Herstellung von Billig- und Werbebällen. In der Regel braucht es 690 Nadelstiche von Hand, um einen Fußball mit seinen 32 fünf- und sechseckigen Waben zusammen zu nähen. Die Kinder, die die Bälle zusammengenäht haben, sind oft jünger als die, die in Deutschland später damit spielen. Selbst das Einkommen der erwachsenen Näher reicht in der Regel zur Ernährung der Familien nicht aus.“ 

Unterzeichnet ist der Antrag u.a. von der Fraktionsvorsitzenden Hannelore Kraft.