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Brücken bauen – Mitarbeiter aus 64 Unternehmen engagieren sich im Gemeinwesen

Berlin > Vom 13. bis 15. September wechseln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 64 Unternehmen aus Braunschweig, Salzgitter, Mainz und Düsseldorf jeweils einen Tag lang die Seiten und engagieren sich gemeinsam vor Ort in sozialen Einrichtungen und Initiativen. Organisiert und begleitet werden sie dabei von Partner aus dem UPJ-Netzwerk.

Statt am Schreibtisch, in der Werkstatt oder beim Kunden zu arbeiten gestalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter z.B. das Außengelände eines Kindergartens um, machen ein Bewerbungstraining mit Jugendlichen, einen Ausflug mit älteren Menschen, gestalten eine Internetseite für eine Beratungsstelle, renovieren einen Jugendclub oder beraten einen sozialen Träger in betriebswirtschaftlichen Fragen. Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfahren so in einem überschaubaren Rahmen, dass es zugleich Sinn und Spaß macht, sich in sozialen Projekten zu engagieren.

Den Auftakt macht der Aktivtag „Brücken bauen – Unternehmen engagieren sich“ in Braunschweig und Salzgitter. Am 13. September unterstützen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 23 Unternehmen der Region in 27 Projekten soziale Einrichtungen mit ihrer Tat- und Arbeitskraft. Darunter Betriebe wie die Volkswagen Financial Services, E.ON Avacon und die Agentur Steffen & Bach. Harald Tenzer, Geschäftsführer der mittelständischen Tenzer GmbH & Co. KG erklärt, warum er bei der Aktion gerne mitmacht: „Das stärkt den Teamgeist in meinem Unternehmen und wir bringen damit als Unternehmen unsere Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck“. Der Aktionstag in Braunschweig und Salzgitter ist zugleich der niedersächsische Auftakt der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements und wird von Dr. Lothar Hagebölling, Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei, eröffnet. Organisiert wird der Aktionstag „Brücken bauen“ von den Bürgerstiftungen Braunschweig und Salzgitter sowie dem Paritätischen und der Wirtschaftsförderung Braunschweig. Begleitet wird er von der UPJ-Bundesinitiative.

Unter dem Motto „MUMM! – Mainzer Unternehmen machen mit!“ werden am sich 14. September auch in Mainz zum ersten Mal rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 31 Mainzer Unternehmen aller Größen für einen Arbeitstag statt in ihrem normalen Job in für sie neuen Lebens- und Arbeitswelten engagieren. Sie investieren so 1.300 Arbeitsstunden in soziale Projekte in ihrem direkten Firmenumfeld. „MUMM!“ steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jens Beutel, wird mitgetragen von den Mainzer Wirtschaftsjunioren sowie den Kammern und ist eingebunden in die Aktivitäten der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Die Projektleitung für „MUMM!“ hat das UPJ-Servicebüro Rheinland-Pfalz beim Bund der Katholischen Jugend im Bistum Mainz.

In Düsseldorf wird es im September mit „Sozial gewinnt“ ebenfalls erstmals einen Aktivtag für Unternehmen geben – oder eher gleich zwei. Am 14. und 15. September werden sich düsseldorfweit 10 Unternehmen wie z.B. KPMG, Mitglied im von UPJ initiierten Corporate Citizenship-Netzwerk „Unternehmen: Aktiv im Gemeinwesen“, Deutsche Bank, AXA und Oracle mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 21 sozialen Projekten für das Gemeinwesen engagieren. Veranstalter des ersten Düsseldorfer Freiwilligentages für Unternehmen sind die Evangelische Familienbildung, die Stiftung Ev. Krankenhaus, die Kaiserswerther Diakonie und die Diakonie in Düsseldorf. Organisiert und begleitet wird der Freiwilligentag von der Freiwilligenzentrale der Diakonie in Düsseldorf „MachMit“, dem UPJ-Partner in Düsseldorf.

Die Idee zu den Aktivtagen stammt aus Wiesbaden, wo am 22. Juni bereits zum dritten Mal der Unternehmensaktivtag „Wiesbaden „Engagiert!“ stattgefunden hat. Allein in diesem Jahr nutzen fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 52 Wiesbadener Unternehmen die Gelegenheit, einmal etwas ganz anderes auszuprobieren und setzen 40 Projekte in 35 sozialen Einrichtungen um. Juliane Philipp-Lankes vom UPJ-Servicebüro Wiesbaden bei der Landeshauptstadt Wiesbaden und Projektleiterin von „Wiesbaden Engagiert!“ freut sich nicht über die jedes Jahr steigenden Resonanz, „Es ist schön zu sehen, wie eine Idee aufgeht, und zwar für beide Seiten“, sondern ganz besonders auch darüber, „dass das Konzept „Wiesbaden Engagiert!“ mittlerweile sogar zum Vorbild für andere Städte geworden ist“.

Weitere Informationen im Internet:
www.upj-online.de
www.bruecken-bauen-online.de
www.mumm-mainz.de
www.diakonie-duesseldorf.de/111.0.html