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Gute Luft in China – BASF, CSR und eine Veranstaltung für den Mittelstand

Nanjing > Zu einem Vorbereitungsbesuch reist die Koordinations-Kommission des Internationalen Olympischen Komitees zurzeit für drei Tage durch China. Sorgen bereitet der Kommission dabei die Luftqualität am Veranstaltungsort. Die Sauberkeit der Luft ist eine grundsätzliche Herausforderung für Chinas Großstädte und Industrieregionen.

Zur Verbesserung der Luftqualität will das Unternehmen BASF einen Beitrag leisten: Es stellt 50 Fahrzeugen des Unternehmens „Zhongbei Taxi“ in Nanjing sein Kraftstoffadditiv Keropur® zur Verfügung. Keropur schützt das gesamte Einlass- und Einspritzsystem vor Ablagerungen und sorgt für ein ideales Benzin-Luft Gemisch, das eine effiziente Verbrennung gewährleistet. Das spart Reparaturkosten, reduziert den Benzinverbrauch sowie Emissionen und schützt somit die Umwelt. Die Aktion steht im Zusammenhang mit einer Ausstellung im Rahmen der Initiative „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“:

BASF ist offizieller Partner dieser Initiative, die in diesem Monat auf der Deutschlandpromenade in Nanjing, der Hauptstadt der Provinz Jiangsu, ihren Auftakt nahm. Bis 2010 wird die Initiative in fünf weiteren chinesischen Großstädten zu sehen sein, Deutschland von seiner besten Seite zu zeigen und dabei sowohl Technologie als auch Kultur präsentieren. Die BASF wird mit einem Pavillon auf der Deutschlandpromenade in Nanjing vertreten sein und ein Treffen von hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft zum Thema „Corporate Social Responsibility“ (CSR) ausrichten.

Auf diesem Treffen mit chinesischen Topmanagern und Wissenschaftlern wird BASF die nächsten Schritte ihrer Projekt-Partnerunternehmen im „1+3“-CSR-Projekt diskutieren. Dieses Projekt hat die BASF unter der Schirmherrschaft des China Business Council for Sustainable Development (CBCSD) im April 2007 ins Leben gerufen und will damit neue, erfolgreiche Methoden sowie Möglichkeiten und praktische Beispiele für verantwortliches unternehmerisches Handeln bei kleinen und mittelständischen Unternehmen bekannt machen. Jedes Mitgliedsunternehmen bildet mit drei Geschäftspartnern ein Team, das im Idealfall aus einem Kunden, einem Lieferanten und einem Zulieferer besteht. Jeder Partner wiederum stellt drei Geschäftspartnern in seiner eigenen Lieferkette diese Beispiele vor und bietet Unterstützung an.

„Dieses Projekt ist auf großes Interesse gestoßen und im Rahmen des CBCSD beteiligen sich schon insgesamt 50 Unternehmen“, sagt Johnny Kwan, Präsident von BASF Greater China. „Während wir unsere wirtschaftlichen Ziele verfolgen, möchten wir in China ein Botschafter sein, der CSR bei vor- und nachgelagerten Geschäftspartnern in der Lieferkette bekannt macht – und das auch außerhalb der Chemieindustrie.“

Die Initiative „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ wurde am 27. August 2007 von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem chinesischen Premierminister Wen Jiabao in Bejing offiziell eröffnet. Veranstaltet wird die Initiative vom Auswärtigen Amt in enger Kooperation mit dem für die Projektkoordination zuständigen Goethe-Institut, der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und dem Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft (APA). „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, Horst Köhler, und des chinesischen Staatspräsidenten, Hu Jintao.

Weitere Informationen im Internet:
www.basf.com/germanweeks
www.deutschland-und-china.com

Foto: Aufbau des BASF Pavillons (BASF)

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