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Staatssekretär Hoofe würdigt UPJ als Motor für mehr Unternehmensengagement

Neue Wege gehen, Brücken bauen, Netzwerke pflegen und Verantwortung unternehmen. Diese Sätze bildeten den roten Faden des Jahresempfangs des Corporate Citizenship Netzwerkes UPJ am 2. November in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Vor 120 Gästen aus Wirtschaft, Politik und gemeinnützigen Organisationen betonte der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe, in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements von Unternehmen für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft und die wichtige Rolle von Mittlern wie UPJ bei dessen Verbreitung.

„Eine starke, zukunftsfähige Gesellschaft braucht ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Wir alle – Staat, Gesellschaft und Wirtschaft – sind deshalb gefordert, einen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt zu leisten. Die UPJ-Bundesinitiative schafft die unverzichtbare Infrastruktur für ein bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen und bildet das entscheidende Scharnier, das engagierte Unternehmen, gemeinnützige Organisationen und Kommunen miteinander verbindet. Damit trägt UPJ dazu bei, dass wir die gesellschaftlichen Fragen und sozialen Probleme in unserer Gesellschaft durch das Zusammenspiel von Unternehmen, öffentlicher Hand und gemeinnützigen Organisationen erfolgreicher lösen können“, so Staatssekretär Hoofe.

Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand von UPJ, versicherte: „Wir werden weiter hartnäckig am Thema dranbleiben und mit innovativen Projekten neue Wege erkunden, um das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen zu fördern. Deshalb freuen wir uns besonders, heute die Unternehmen Bernhard Assekuranzmakler, Computacenter, Interseroh und Vinci Energies sowie die gemeinnützige Mittlerorganisation Freiwilligenbörse Heidelberg als neue Mitstreiter im UPJ-Netzwerk begrüßen zu können“.

Auf einem Rundgang über den anschließenden Marktplatz, auf dem erfolgreiche Projekte aus dem UPJ-Netzwerk vorgestellt wurden, zeigte sich der Staatssekretär beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und erklärte: „Wir nehmen gerne das Angebot an, UPJ als Plattform für die Förderung des unternehmerischen Engagements im Rahmen unser Initiative ZivilEngagement zu nutzen.“

Als regionale Impulsprojekte für den Einstieg in das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen wurden vorgestellt: Aktivtage für Unternehmen in sozialen Organisationen in Wiesbaden, Mainz, Braunschweig und Salzgitter, lokale Engagement-Marktplätze in Thüringen und Brandenburg, die Kampagne „Aktie e“ aus Baden-Württemberg, der Runde Tisch Jugend und Wirtschaft in Brandenburg und die Aktion Kompetenzspende Berlin. Die Firmen Interseroh, KPMG, o2 Germany und Veolia Wasser präsentierten an konkreten Beispielen die praktische Umsetzung gesellschaftlicher Verantwortung im jeweiligen Unternehmen, in die mehr und mehr auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingebunden werden. Mitarbeiter von UPJ gaben den Gästen zudem einen Einblick in das Laboratorium zu „Mitarbeiterengagement und Förderung der Beschäftigungsfähigkeit“, das im Rahmen der Europäischen Allianz für verantwortliche Unternehmensführung durchgeführt wird, sowie die Internet-Dialog-Plattform „diskutiere!“, die Mitarbeit am ISO-Standard 26.000 zur gesellschaftlichen Verantwortung von Organisationen und die Kampagne „Verantwortliche Unternehmensführung im Mittelstand“.