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Ökomanager des Jahres – Jürgen Schmidt bringt wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung zusammen

Greußenheim > Der WWF und das Wirtschaftsmagazin „Capital“ haben Jürgen Schmidt jetzt zum „Ökomanager des Jahres“ gekürt. Der 44-jährige Schmidt ist Gründer und Vorstandssprecher des fränkischen Öko-Versenders „memo“. Geehrt wurde er für 25 Jahre unermüdlichen, ehrgeizigen und vor allem wirtschaftlich erfolgreichen Einsatzes für ein „nachhaltig gutes“ Angebot. Die memo AG bietet ökologisch und sozial einwandfreie Qualitätsprodukte zu erschwinglichen Preisen.

„Da das memo-Kernsortiment primär aus Verbrauchs- und Gebrauchsgütern des täglichen Lebens besteht, leisten die Produkte bei steigenden Absatzmengen einen wichtigen Beitrag zur Schonung wertvoller Ressourcen“, urteilen Professor Maximilian Gege, Vorstandsvorsitzender des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.), und Dr. Bernhard Bauske von der Umweltstiftung WWF Deutschland – beide Jurymitglieder bei der Auszeichnung zum „Ökomanager des Jahres“, mit der WWF und das Wirtschaftsmagazin „Capital“ seit 1990 Unternehmenslenker auszeichnen, die Ökologie und Ökonomie vorbildlich verbinden.

Jürgen Schmidt startete 1980 mit einer Sammelbestellung für Umweltschutzpapier – zunächst für seine Mitschüler, und bald darauf für Schulen in ganz Deutschland. Die heutige memo AG entsteht 1990 noch als GmbH. Seit ihrer Gründung vor 17 Jahren schreibt sie kontinuierlich schwarze Zahlen und beweist damit, dass eine konsequent nachhaltige Wirtschaftsweise hohe Stabilität und ökonomische Vorteile mit sich bringt. Anfangs richtet sich das Versandhaus nur an Gewerbetreibende und macht Recyclingprodukte in Chefetagen salonfähig. Seit vier Jahren können auch Privatkunden die inzwischen rund 9.000 Produkte für Büro, Schule und Haushalt direkt im Online-Shop oder aus den Katalogen bestellen. Heute sind memo-Markenprodukte in 12 europäischen Ländern direkt oder bei führenden ökologisch ausgerichteten Handelspartnern erhältlich. Und in immer mehr deutschen Bio-Supermärkten fallen die markanten, rot-weißen memo-Verpackungen ins Auge.

Jeder Artikel im memo-Programm wird vor der Listung nach strengen Umwelt- und Sozialkriterien sorgfältig geprüft – aber auch Gebrauchstauglichkeit und Preis sind ausschlaggebend. Nur so kann Jürgen Schmidt seinen Kunden gewährleisten, dass Kunden bei memo die jeweils beste Alternative eines Produktbereiches finden. Diesem hohen Anspruch wird er auch in allen anderen Unternehmensbereichen gerecht: Ob Klimaneutralität, Logistik, Firmengebäude, Mitarbeiterführung, Partnerschaften oder Kooperationen – jede strategische, aber auch jede Einzelmaßnahme im Unternehmen fußt auf den Prinzipien der Nachhaltigkeit.

So hat sich der Versender zu einem europaweit tätigen Marken-Unternehmen gewandelt. Bereits über 2,5 Mio. Einheiten der mehr als 400 verschiedenen memo-Markenartikel – vom Recycling-Taschentuch über Buntstifte aus zertifizierter Forstwirtschaft bis zum T-Shirt aus Bio-Baumwolle – werden in diesem Jahr abgesetzt. Für 2007 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 16,3 Mio. Euro. „Unsere Kunden können zudem darauf vertrauen, dass die günstigen memo-Preise nicht zu Lasten Schwächerer in der Produktionskette gehen und dass sie stets ein sorgfältig ausgewähltes, gesundheitlich einwandfreies Produkt erhalten. Die Glaubwürdigkeit, die wir uns durch unsere langjährige, konsequente Arbeit erworben haben ist die beste Basis, um ‘memo‘ in den kommenden Jahren zu einer europaweit führenden Öko-Marke im Non-Food-Bereich zu machen“, betont Jürgen Schmidt.

Weitere Informationen im Internet:
www.memo.de

Foto: Jürgen Schmidt im Herzen seines Versandhauses auf einem Paket-Beförderungsband (memo AG)