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Universität Ulm erhält „nachhaltige“ Stiftungsprofessur

Stuttgart > Die Universität Ulm erhält eine Stiftungsprofessur „Nachhaltiges Wissen, nachhaltige Bildung, nachhaltiges Wirtschaften“. Angesiedelt wir die Professur an der Fakultät Mathematik und Wirtschaftswissenschaften der Universität Ulm erhält. Das hat der baden-württembergische Ministerrat in der vergangenen Woche beschlossen. Gestiftet wird der Lehrstuhl von der Stadt Ulm und sechs regionale Firmen: Kaufmann, Liqui Moly, Andreas Maier, Schwäbische Härtetechnik, Schwenkzement und Wilken. Die Stifter stellen zur Finanzierung der Professur über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt etwa 500.000 Euro zur Verfügung . Zwischen den Unternehmen und der Universität bestehen seit längerer Zeit Kontakte.

„Eine lebenswerte und intakte Umwelt bleibt Voraussetzung für das Wohlergehen jetziger und künftiger Generationen. Wir müssen unser Handeln in allen Lebensbereichen auf der Basis einer integrierten Betrachtung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten ausrichten“, betonte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg in diesem Zusammenhang. Mit der Stiftungsprofessur könnten an der Universität nachhaltiges Wissen in das Studium integriert und zukunftsorientierte Beiträge zur Lösung konkreter Nachhaltigkeitsprobleme erarbeitet werden. Die Suche nach einem Lehrstuhlinhaber beginnt nun.

Das Land Baden-Württemberg hat über 80 Stiftungsprofessuren – mit einem Schwerpunkt in den Bereichen Naturwissenschaften und Wirtschaft. Bei Stiftungsprofessuren bestimmt der Spender den Fachbereich und kommt in der Regel für die Forschungs- und Personalkosten der ersten fünf Jahre bis zehn Jahre auf.

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