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Das Rift Valley profitiert von Magadi Soda – CSR in Kenia

Nairobi > Kenia kommt nicht zur Ruhe. Mit besonderer Intensität brechen ethnische Konflikte derzeit in der Region Rift Valley auf. Gerade in diesem Gebiet sind viele Unternehmen tätig, und auch der Tourismus hat die Seen bei Nakuru und Naivasha entdeckt. Corporate Social Responsibility besitzt auch in den Firmen dieser Region Bedeutung, etwa bei dem im Mineralienabbau tätigen Unternehmen Magadi Soda, 120 km südwestlich von Nairobi:

Im CSR Programm von Magadi Soda heißen Schlüsselbegriffe Zukunftsfähigkeit und Einbindung der Gesellschaft bzw. der Kommune. Das Unternehmen konzentriert sich in seiner CSR-Strategie auf die Themenfelder Wasser, Ausbildung, Gesundheit, Arbeitsplatzschaffung, Transport und infrastrukturelle Belangen.

Magadi Soda versorgt die örtlichen Kommunen mit Wasser. Versorgt werden der Stadtrand von Magadi und – durch eine Trinkwasserleitung – die umliegenden Dörfer. Zusätzlich transportiert das Unternehmen täglich Wasser täglich mit Wassertankern und per Zug in entferntere Kommunen, Schulen und Polikliniken.

Für die Bildungsförderung hat Magadi Soda 2005 eine Internatsschule mit über 180 Schülern gegründet. Zudem unterstützt das Unternehmen Grund- und Hauptschulen mit der Bereitstellung von Lernmaterial oder der Einrichtung einer Solaranlage. Jedes Jahr bietet das Unternehmen sechs jungen Leuten aus der Region Stipendien für eine Hochschulausbildung. Im zurückliegenden Jahr wurden zudem Schüler unterstützt, die ihre Schulgebühren nicht zahlen konnten. Magadi Soda ist auch in der Erwachsenenausbildung engagiert.

Magadi Soda unterhält für seine Mitarbeiter und die örtliche Bevölkerung ein Krankenhaus mit 60 Betten und unterstützt die regionale HIV/Aids-Prävention. Zudem betreibt das Unternehmen regionale Wirtschaftsförderung und hat den Aufbau einer Genossenschaft unterstützt, die insbesondere Reinigungsdienste anbietet. Infrastrukturelle Bedeutung gewinnt das Unternehmen durch seinen Einsatz für die Aufrechterhaltung zweier Bahnlinien. Und nicht zuletzt: In Trockenperioden half Magadi Soda den Menschen seiner Region mehrfach mit Lebensmittellieferungen, und das Unternehmen arbeitet eng mit dem kenianischen Programm gegen die Wasserverknappung zusammen. Für dieses vielseitige Engagement ist Magadi Soda mehrfach ausgezeichnet worden.

In der kenianischen Gesellschaft kommt Arbeitgebern grundsätzlich eine größere Bedeutung für ihre Arbeitnehmer und deren Familien zu – etwa in der Gesundheitsfürsorge. Das Engagement von Magadi Soda geht deutlich über das Gebotene hinaus und ist für die Strukturentwicklung der Region von großer Bedeutung. Auf solches unternehmerische Engagement wird das ostafrikanische Land auch in Zukunft und insbesondere angesichts der aktuellen Krise nicht verzichten können.

Weitere Infos im Internet:
http://www.magadisoda.co.ke/

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