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Unicef – Unternehmenspartnerschaften bedroht

Berlin > Die Irritationen über den Umgang mit Spendengeldern im deutschen Zweig der Unicef zeigen Folgen: Nicht nur das 10.000 Dauerspender dem Kinderhilfswerk den Rücken gekehrt haben sollen. Auch Unternehmen überdenken offenbar ihre Unicef-Partnerschaften im Rahmen des Cause Related Marketings, einer Methode aus dem Bereich der Corporate Social Responsibility. Dabei werden Produktabsätze mit Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen verknüpft – und das Image dieser Organisationen mit dem Produkt bzw. der Marke verbunden. Das hat Proctor und Gamble noch über Weihnachten getan und im Rahmen einer globalen Kooperation mit der Spendenorganisation Unicef auf Babywindeln geworben. Das Unternehmen denkt nach einem Bericht des Tagesspiegel nun über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk nach. Im Vorstand habe man deutlich über mögliche Änderungen gesprochen, berichtet die Zeitung. Proctor und Gamble stehe weiterhin zu der Aktion, da das Geld vertraglich gebunden sei und einem guten Zweck diene, sagte eine Unternehmenssprecherin dem Tagesspiegel. Mit jeder Windel werden Tetanus-Impfungen für Kinder unterstützt.

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