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Unicef vor Neuanfang

Bonn > Die Lage ist ernst bei der Unicef: Das Kinderhilfswerk hat durch seine Finanzaffäre 37.000 Fördermitglieder verloren, die Einnahmen der Organisation brachen um 20 Prozent ein. Das berichtet heute die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post. Auf der Mitgliederversammlung am 10. April werden alle Vorstandsmitglieder ihre Posten zur Disposition stellen.

Den Neustart will Unicef auch mit der Hilfe von Unternehmen wie Siemens, IKEA, Danone Waters und United Internet (WEB.DE, GMX, 1&1) gestalten. Dazu hat bereits ein gemeinsames Gespräch von Unicef mit den beteiligten Firmen stattgefunden. Das Gesprächsangebot der Unternehmen wird von Unicef gut genutzt, berichtet die Corporate-Citizenship-Verantwortliche bei Siemens, Bettina Schmidt-Breitenstein, gegenüber CSR NEWS. Und auch die Unternehmenspartner wollen miteinander im Gespräch bleiben und in Zukunft in einem rollierenden System bei den verschiedenen Unicef-Partnern zum Austausch zusammen treffen. Inhaltliche Vorgaben können und wollen die Unternehmen der Unicef nicht machen, wohl aber den Dialog pflegen und Empfehlungen einbringen.