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1. Deutscher Equal Pay Day bringt Debatte um Lohngerechtigkeit in Schwung

Berlin > Ein breites Medienecho, viele mitwirkende Verbände und bundesweit 40 Veranstaltungen erreichte der 1. Deutsche Equal Pay Day. In Podiumsdiskussionen und Workshops, an Stände und bei Aktionen in den Innenstädten bis hin zu den Informationstouren im roten Londonbus ging es am 15. April um die Entgeltgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern. Als Initiatorinnen zeigten sich die Business and Professional Women (BPW) Germany vollauf zufrieden. Nach Ansicht der Verbandspräsidentin Dr. Bettina Schleicher zeigt die große Resonanz auch, „wie sehr das Thema auf den Nägeln brennt“. Bei den Aktionen auf den Straßen hätten sich viele Passanten überrascht und empört gezeigt, dass Frauen in Deutschland heute noch 22 Prozent weniger verdienten als Männer – so das Ergebnis einer Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der BPW Germany tritt für die Abschaffung des Ehegattensplittings, die Verbesserung der Kinderbetreuung und für mehr Transparenz in den Unternehmen ein.

Weitere Informationen im Internet:
www.equalpayday.de