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KPMG-MitarbeiterInnen unterstützen Marktplätze für Unternehmen und Gemeinnützige

„Wir fühlen uns der Gemeinschaft gegenüber verpflichtet.“ Dieser Wert wird bei KPMG gelebt. Seit 2006 unterstützt KPMG gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung die Einführung lokaler Engagement-Markplätze in Deutschland – eine Initiative, die inzwischen Früchte trägt: 30 Marktplätze wurden initiiert und über 1.500 soziale Kooperationsvereinbarungen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen getroffen.

Zuletzt trafen sich 20 Unternehmen und 27 gemeinnützige Organisationen am 9. April bei dem vom Zentrum Aktive Bürger (ZAB) veranstalteten „1. Nürnberger Markplatz für Unternehmen und Gemeinnützige“. Ganz wie auf einem echten Marktplatz wurden die Nachfrage nach Unterstützung von gemeinnütziger Seite und entsprechende Engagementangebote Nürnberger Unternehmen zusammengebracht. Nur die gehandelte Ware war eine andere: Unternehmen aller Größen boten Infrastruktur, Know-how, Sachmittel oder aber die Arbeitskraft der Mitarbeiter für soziale oder kulturelle Belange. Nachfrager waren gemeinnützige Initiativen oder Vereine, die einen konkreten Unterstützungsbedarf hatten. Im Angebot war (fast) alles – außer Geld. In nur 2 Stunden konnten so mehr als 70 Vereinbarungen für soziale Kooperationsprojekte mit einem Geldwert von über 80.000 Euro ausgehandelt werden.

KPMG-Mitarbeiter der Niederlassung Nürnberg hatten sich schon zu Beginn der Planungsphase durch organisatorische Unterstützung im Marktplatzkomitee eingebracht sowie als Gutachter den Gegenwert der während des Marktplatzes abgeschlossenen Vereinbarungen ermittelt. Zudem schlossen Mitarbeiter insgesamt vier Vereinbarungen. So wird z.B. ein Verein der Jugendhilfe bei der Mittelverwendungsprüfung für ein Projekt unterstützt. Als Gegenleistung übernimmt der Verein die Kinderbetreuung bei einem Firmenfest.

„Ziel war es, neben der finanziellen Unterstützung das Projekt auch durch tatkräftige Mitarbeit in der Vorbereitung als auch mit aktiver Beteiligung beim Marktplatz selbst mitzutragen und dadurch zum guten Gelingen beizutragen“, so KPMG-Manager Thomas Eberle. Hongjuan Shi, seine Kollegin, erklärt: „Ich finde es eine sehr gute Gelegenheit für uns Unternehmensmitarbeiter, Einblicke in andere Lebenswelten zu erhalten und auch unsere Sozialkompetenz zu stärken“.

Auch in München (Veranstalter: Freiwilligen-Agentur Tatendrang), Hannover (Freiwilligenzentrum Hannover), Weimar (Bürgerstiftung Weimar) sowie in Jena (Bürgerstiftung Zwischenraum), Frankfurt am Main (Büro Aktiv), Düsseldorf (u.a. MACHMIT – die Freiwilligenzentrale der Diakonie in Düsseldorf) und Berlin (Stiftung Gute Tat) haben MitarbeiterInnen der örtlichen KPMG-Niederlassungen die Vorbereitung und Durchführung sozialer Marktplätze mit ihrem Know-how und ihrer Arbeitskraft unterstützt. Dieses bürgerschaftliche Engagement der MitarbeiterInnen mit ihren Kernkompetenzen ist Teil eines umfassenden CSR-Programms bei KPMG.

Gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung hat KPMG das aus den Niederlanden stammende Format der Marktplätze nach Deutschland übertragen und einen Leitfaden für lokale Organisationskomitees herausgegeben. Um die Verbreitung der Marktplätze zudem auch praktisch zu unterstützen beteiligt sich KPMG gemeinsam mit weiteren Unternehmen und der Bertelsmann Stiftung an der Förderung von Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Organisationen, die in ihrer Region Marktplätze durchführen wollen.

KPMG, die Bürgerstiftung Zwischenraum, die Freiwilligen-Agentur Tatendrang, Büro Aktiv, die Freiwilligenzentrale Hannover und MACHMIT sind Mitglieder im UPJ-Netzwerk.

Weitere Informationen zur Initiative „Gute Geschäfte“ und zum Marktplatz in Nürnberg.