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VENRO fordert verbindliches Abkommen zur fairen Nutzung biologischer Vielfalt

Bonn > Einen „gerechte Vorteilsausgleich“ zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern in Bezug auf den Zugang zu genetischen Ressourcen fordert die deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) vom EU-Parlament. Die Forderung stellt VENRO im Vorfeld der UN-Konferenz für Biologische Vielfalt vom 19. bis 30. Mai in Bonn. „Entwicklungsländer verfügen über ein großes Artenreichtum, das sie aber nicht richtig nutzen können, weil sie nicht die Mittel haben. Industrienationen profitieren davon, indem sie die in den Urwäldern gewonnen Wirkstoffe in der Pharma-, Kosmetik- oder Biotechnologiebranche einsetzen – ohne verbindliche Regeln für den gerechten Vorteilsausgleich. Hier müssen wir einen Riegel vorschieben,“ sagte die VENRO-Vorstandsvorsitzende und Mitglied der Naturallianz Dr. Claudia Warning.