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E.ON gestaltet gesellschaftliche Verantwortung im Dialog

Berlin > Die E.ON AG will ihre gesellschaftliche Verantwortung im Dialog gestalten. Dazu passt der Titel des vierten CSR-Reports „Teil des Problems oder Teil der Lösung? – den Herausforderungen des Energiesektors begegnen“, den das Unternehmen gestern in Berlin – im Rahmen einer Dialogveranstaltung – vorstellte.

In Sachen gesellschaftliche Unternehmensverantwortung kann E.ON im vergangenen Jahr auf viele Fortschritte verweisen. Dazu gehört die Aufnahme in den Dow Jones Sustainability Index, was E.ON in Bezug auf die CSR-Performance unter den Top 10 Prozent der Energiebranche platziert. Zudem hat E.ON eine umfassende Bestandsaufnahme CSR-relevanter Themen aus dem Unternehmensumfeld durchgeführt und in einer Matrix erfasst. Danach gehören zu den für das Unternehmen und seine Stakeholder besonders wichtigen Themen „energie-relevante“ Herausforderungen wie Erneuerbaren Energien, Anlagensicherheit und Klimawandel, aber auch fairer Wettbewerb und verantwortungsvolle Beschaffung, Bestechung und Korruption oder verantwortliche Arbeitgeberschaft und Arbeitsplatzsicherheit. Nun sollen daraus Schlüsselthemen erarbeitet und in diesem Jahr mit Stakeholdern diskutiert werden.

Corporate Social Responsibility verfolgt E.ON mit Strategie. Ein Dreiklang aus organisieren (Rahmenbedingungen schaffen), managen (Risiken und Erwartungen begegnen) und fokussieren (Schärfung des E.ON CR-Profils) soll die Grundlage für zukünftige Entwicklungen bieten. Zugleich setzt das Unternehmen auf Leitlinien zu verschiedenen Tätigkeitsbereichen. So legt etwa eine im März 2007 verabschiedete Leitlinie zur verantwortlichen Beschaffung fest, dass die Einhaltung der Prinzipien des Global Compact bei den Lieferanten durch Selbstverpflichtungen und Audits in deren Fertigungsstätten gefördert wird. Die Prinzipien des Global Compact sollen sich so langfristig in der gesamten Lieferkette durchsetzen.

Der Klimawandel gehört ohne Zweifel zu den Kernthemen eines Energieversorgers. So betonte der E.ON-Vorstandsvorsitzende Wulf Bernotat gestern in Berlin: „Es gilt, überzeugende Antworten auf neue drängende Fragen wie den Klimawandel oder weltweit steigende Energiepreise zu finden. Der CR-Bericht zeigt, dass E.ON aktiv zur Lösung dieser Herausforderungen beiträgt und bereits an vielen Stellen konkrete Fortschritte und Erfolge vorweisen kann.“ E.ONs Aktivitäten für Klimaschutz und Energieeffizienz bilden einen Schwerpunkt des Berichts. Das Unternehmen will seine spezifischen CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 um mindestens 50 Prozent senken und setzt dazu auf umfassende Investitionen in Erneuerbare Energien, die Effizienzsteigerung der Kraftwerke, die Realisierung der CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) und in einen ausgewogenen Energiemix unter Einschluss der Kernenergie. „Jede Erzeugungstechnologie birgt spezifische Vor- und Nachteile. Deshalb brauchen wir einen Energiemix, durch den wir die Stärken der einzelnen Erzeugungstechnologien optimal nutzen. Denn Erneuerbare Energien alleine werden unseren Energiebedarf noch auf Jahrzehnte hinaus nicht alleine decken können,“ betonte Bernotat und will deshalb in einen verstärkten gesellschaftlichen Dialog über die künftige Ausgestaltung der Energieversorgung treten.

Seit dem Jahr 2005 bekennt sich E.ON zu den Prinzipien des Global Compact. Den CS-Bericht orientiert das Unternehmen an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Die Berichterstattung genügt dem Application Level „A+“ und damit der höchsten Kategorie bei der Orientierung am GRI Leitfaden.

Der Bericht steht im Internet zum Download bereit:
www.eon.com/verantwortung

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