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Myanmar – DHL-Rettungsteam steht in den Startlöchern

Bonn > Das Disaster Response Teams (kurz: DRT) von DHL in Singapure steht für einen Einsatz in Myanmar bereits. Etwa 80 Mitarbeiter aus verschiedenen Unternehmensbereichen von DHL bilden diese „schnelle Eingreiftruppe“ für Katastrophenfälle, die ständig weitergebildet und auf solche Krisenfälle vorbereitet wird.

Die DRT-Mitglieder sind „normale“ Mitarbeiter und melden sich freiwillig zu den Einsätzen. Sie kommen vorwiegend aus dem Unternehmensbereich „Operations“, es sind aber auch mache IT-Spezialisten dabei. Ihre Aufgabe ist es, in Katastrophenfällen die Logistik auf Flughäfen zu sichern. Denn wie es sich jetzt endlich auch in Myanmar abzeichnet, werden Rettungsteams und Hilfsgüter über größere Flughäfen in die Krisenregionen transportiert. Das lokale Flughafenpersonal ist einem solchen Ansturm in der Regeln nicht gewachsen. Das DRT stellt bei seinen Einsätzen deshalb eine funktionierende Logistik auf solchen Flughäfen sicher, sorgt für die Inventarisierung, Umverpackung und den reibungslosen Weitertransport der Hilfsgüter gerade in der wichtigen ersten Zeit nach der Katastrophe und schult dadurch zugleich die Mitarbeiter vor Ort.

Angefordert wird das DRT vom UN-Büro für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten (OCHA), das mit den Regierungen der betroffenen Staaten in Kontakt steht – wie jetzt mit Myanmar. Damit bei der Anforderung ein umgehender Einsatz möglich wird, beginnen unmittelbar nach dem Eintritt eines solchen Krisenfalls hinter den Kulissen die Vorbereitungen. Das DRT von DHL in Singapure steht für den Einsatz in Myanmar auf Anforderung der UN bereit. Ein besonders aktuelles Beispiel für Corporate Social Responsibility in einer Notlage, die die Welt bewegt.

Weitere Informationen zum Katastrophenhilfsprogramm der Deutsche Post World Net finden Sie hier.