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BUND-Mahnwache für mehr Unternehmensverantwortung beim Artenschutz

Bonn > Gestern protestierten Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Bonn und trugen dabei große weiße Holzkreuze mit den Namen von Tieren, deren Lebensräume durch die Tätigkeit deutscher und internationaler Unternehmen bedroht sind. Mit der „Mahnwache für mehr Unternehmensverantwortung beim Artenschutz“ zum Auftakt der UN-Naturschutzkonferenz will der BUND erreichen, dass die UN-Naturschutzkonferenz die Verantwortung der Unternehmen stärker ins Blickfeld rückt. Vorbildliche Unternehmen zeichnen sich nach der Überzeugung des BUND dadurch aus, dass sie bereits heute detaillierte Ökobilanzen veröffentlichen – wie das Kosmetikunternehmen „Weleda“, die Lebensmittelkette „tegut“ oder die mittelständische Brauerei „Neumarkter Lammsbräu“.