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CSR bei Dienstreisen von untergeordneter Bedeutung

Los Angeles > Die Berücksichtigung von CSR-Gesichtspunkten bei Geschäftsreisen befindet sich bei Unternehmen weltweit noch in den Kinderschuhen. Nur 38% der Unternehmen weltweit haben dabei ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft im Blick. In Europa informieren 2% der Arbeitgeber ihre Mitarbeiter über den CO2-Ausstoß im Zusammenhang mit ihren Dienstreisen, 4% greifen das Thema in ihren CSR-Berichten auf und 9% berückrichtigen umweltbezogene Nachhaltigkeitsgesichtspunkte bin ihren Geschäftsreiseprogrammen. Diese Umfrageergebnisse präsentierte BCD Travel gestern auf der 40. Jahrestagung der National Business Travel Association in Los Angeles. An der im April durchgeführten Befragung nahmen 333 BCD Travel Kunden aus den wichtigsten globalen Reise-Märkten teil.

Eine größere Bedeutung bei europäischen Unternehmen erzielten immerhin die Suche nach alternativen Transportmöglichkeiten (11%), die Vermeidung von Reisestrecken (12%) und die Reisesicherheit (19%). Sofern CSR-Gesichtspunkte berücksichtigt werden, bezieht sich dies zu 70% auf schriftliche Dokumente und zu 30% auf aktives Handeln.

Die BCD Travel Studie „Insight on Corporate Travel“ stellt trotzdem eine wachsende Bedeutung von CSR-Gesichtspunkten bei der Reisegestaltung heraus. „Mobilität bildet die Basis für Geschäftsabschlüsse, erfolgreiche Kundenbeziehungen und einen effektiv organisierten Dialog. Reisemanager sind deshalb gefordert, einen Ausgleich zwischen Kostengesichtspunkten, Umwelt, Nachhaltigkeit und Gesellschaft zu suchen und so ein verantwortlich gestaltetes Reisemanagement in das Geschäftsreiseprogramm einzubringen“, zitiert die Studie Mary Ellen George von der Reisemanagement-Beratung Advito.

Die Studie zum Download im Internet:
http://viewer.zmags.com/showmag.php?mid=ghtds#/page0/

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