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Umweltschutzziele heraufgesetzt – Miramonte Mining AG schürft Gold und sichert die Artenvielfalt

Zürich > Die Miramonte Mining AG ist ein junges mittelständisches Goldminenunternehmen mit Abbaugebieten in Ecuador und Nicaragua. Für die Verantwortlichen der schweizer Firma sind aber nicht nur die unterirdischen Schätze wichtig. Miramonte wird in diesem Jahr in und um ihre Minenfelder in Ecuador 4000 Bäume pflanzen und damit einen Beitrag zur Bewahrung der Artenvielfalt leisten. Das gab Misty Castiglia, Vizepräsidentin der AG, gestern bekannt. Ursprünglich war die Anpflanzung von 3000 Bäumen geplant.

Die Abbaugebiete des im Januar 2006 gegründeten Unternehmens liegen im südlichen Ecuador am Fuß der Anden in den Regionen Yellowsur und Zaruma. Dort und in einer Goldregion Nicaraguas sind 60 Mitarbeiter für die Miramonte Mining AG und ihre Tochtergesellschaften tätig. Auf 1,5 Millionen Unzen schätzt das Unternehmen seine Goldreserven. Seit Ecuador zur Überwindung seiner Wirtschaftskrise die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Bergbausektor liberalisiert hat und internationale Unternehmen ins Land holt, sind die Bedingungen für den Goldabbau günstig. Doch die Miramonte Mining AG wirbt nicht nur mit ihren Goldreserven und Abbaurechten. Das Unternehmen engagiert sich für seine Mitarbeiter und für die Artenvielfalt.

Über 1600 verschiedene Vogel- und 6000 Schmetterlingsarten sind in Ecuador beheimatet, gemeinsam mit rund 25000 Pflanzenarten. Damit das auch so bleibt, hat die Miramonte Mining AG im vergangenen Dezember das Green Earth Project begonnen. Dabei werden nicht einfach nur Bäume gepflanzt. Vielmehr werden die Mitarbeiter des Unternehmens in diesen Prozess eingebunden, geschult und so zu Multiplikatoren für den Naturschutzgedanken. „Die Setzlinge selber sind nicht teuer, aber die Arbeit muss getan werden“, betont Misty Castiglia im Gespräch mit CSR NEWS. Und zwar nicht von irgendjemandem, sondern von den Mitarbeitern des Unternehmens. Für die Miramonte Mining AG bedeutet Corporate Social Responsibility, dass die Region und ihre Bevölkerung von den unternehmerischen Aktivitäten profitieren sollen. „Wir unterstützen unsere Minenarbeiter und deren Familien so gut wir können“, berichtet Misty Castiglia. Zum Beispiel mit einem eigenen Hilfsfond. Oder mit Schulungsangeboten. Und besonders in Krisensituationen wie bei einer schweren Überflutung im Februar. „Da haben wir mit dem Internationalen Roten Kreuz zusammengearbeitet“, sagt die Vizepräsidentin. Die Miramonte Mining AG konnte so die Logistik für Hilfslieferungen und die Ernährung der Bevölkerung in ihrer Region sicherstellen. Mit der Regierung Ecuadors arbeitet die Miramonte Mining AG gut zusammen und sie kann auf die Unterstützung des Umweltministers zählen. „Ecuador will beides: ausländische Investoren ins Land holen und die Artenvielfalt schützen“, weiß Misty Castiglia zu berichten. Da sind verantwortliche und innovative Investoren willkommen.

Auch im Westen findet das junge Unternehmen Anerkennung für sein Engagement. So stellte die Miramonte Mining AG ihr Green Earth Project im Mai bei der 9. UN-Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt in Bonn der Weltöffentlichkeit vor. Im Rahmen der von Umweltminister Sigmar Gabriel angestoßenen Initiative Business & Biodiversity hat sich das Unternehmen gemeinsam mit anderen dazu verpflichtet, die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Artenvielfalt zu analysieren und darüber zu berichten. Bleibt zu hoffen, dass solche Beispiele zum Standard für unternehmerisches Engagement werden und nicht die Ausnahme bilden.

Das Unternehmen im Internet:
www.miramontemining.com

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