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Business and Biodiversity 2008

Unter dem Motto „Biodiversity In Good Company“ hatten sich vom 19.05.-30.05.08  34 international tätige Unternehmen, darunter auch Ritter Sport, in Bonn zusammengefunden, um gemeinsam eine Leadership-Erklärung zum Schutz der Artenvielfalt und nachhaltigem Wirtschaften zu verfassen.  

Unter der diesjährigen Schirmherrschaft des deutschen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wurde die „Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH“ beauftragt, die Initiative „Business and Biodiversity“ durch die stärkere Integration des privaten Sektors voranzubringen.

Hintergrund der „Business and Biodiversity“ ist das „Übereinkommen über die biologische Vielfalt“ (CBD) das 1992 auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung beschlossen wurde. Diesem Übereinkommen sind 1992 190 Staaten beigetreten, die sich damit zur Erhaltung der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, Lebensräumen und genetischer Diversität, der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen und dem gerechten Vorteilsausgleich aus der Nutzung genetischer Ressourcen verpflichtet hatten.

Ziel dieses Beschlusses ist, bis 2010 den Rückgang der biologischen Vielfalt deutlich zu verlangsamen. Im Laufe der vergangenen Jahre wurde deutlich, dass dieses Ziel nur mit Unterstützung der Wirtschaft zu erreichen sein würde. Auf der 9. Vertragskonferenz in Bonn wurden deshalb zum ersten Mal Unternehmen aufgefordert aktiv an der UN-Konferenz teilzunehmen

Edgar Endrukaitis, der zuständige GTZ-Verantwortliche, wollte dazu mindestens 20-30 „Pionierfirmen“ gewinnen, die Leadership – Erklärung zum Erhalt der biologischen Vielfalt  unterzeichnen. Geworden sind es 34 und Ritter Sport ist eine von ihnen, neben 17 anderen Unternehmen aus Deutschland wie Weleda, otto group, Tui, Volkswagen und 9 japanischen wie Fujitsu, Sekisui House sowie brasilianischen, finnischen und schweizer Unternehmen.

„Die Mitglieder der Initiative übernehmen soziale Verantwortung, denn sie setzen sich für den Schutz von Tieren und Pflanzen ein – Gütern, die der Allgemeinheit gehören“, so Endrukaitis. „Das ist etwas Neues, und nicht für alle Unternehmen wird sich das direkt in barer Münze auszahlen.“