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Pampers kämpft mit seinen Kunden gegen Tetanus

Schwalbach > Tetanus bei Neugeborenen kann bis zum Jahr 2012 ausgelöscht werden. Jährlich sterben 140.000 Babys und 30.000 Mütter in Entwicklungsländern an der Infektionskrankheit. Übertragen wird der Erreger durch kleinste Verletzungen in einem unsauberen Geburtsumfeld. Dabei wären für eine werdende Mutter nur drei Impfdosen nötig, um sie selbst und ihr Neugeborenes zu schützen. Zu wenige Mütter werden bisher mit der Tetanus-Schutzimpfung erreicht – weil es an Impfmitteln fehlt. Mit der Aktion “1 Packung = 1 Impfdosis” beteiligt sich Pampers am Kampf gegen Tetanus. 50 Millionen Impfdosen hat die zu Procter & Gamble gehörende Marke bereits zusammen gebracht, weitere 200 Millionen Impfdosen sollen noch folgen. Um auch Zielgruppen außerhalb der jungen Eltern zu erreichen, überträgt Procter & Gamble die Formel “1 Konsumeinheit = 1 Impfdosis” auch auf seine Produkte Ariel und Lenor.

Procter & Gamble ist dazu eine globale Partnerschaft mit der UNICEF eingegangen. Die Aktion zur Eliminierung der Tetanusinfektion startete in Großbritannien und läuft nun im dritten Jahr in Deutschland. Mit dieser Cause Related Marketing-Kampagne ermöglicht Procter & Gamble die Beschaffung der dringend benötigten Tetanusimpfungen und gewinnt zugleich eine Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema. In Kundenkreis von Pampers kann sich das Unternehmen sicher sein, dass es offene Ohren für die Not von Babys in Entwicklungsländern findet. Die Aktion wird über TV, die Tagespresse, im Internet und auf den Produktpackungen kommuniziert – ganz im Sinne des Kinderhilfswerks UNICEF, das öffentliche Interesse für seine Programme braucht. Kommuniziert wird die Aktion auch unter den eigenen Mitarbeitern, die selbst Impfdosen spenden können und die in ihren Freundeskreisen als Testimonials wirken.

Die Aktion “1 Packung = 1 Impfdosis” ist Teil eines weitaus umfassenderen Corporate Social Responsibility-Konzeptes von Procter & Gamble. Unter dem Motto “life – learn – thrive” (lebe – lerne – blühe auf) engagiert sich der Konzern für Kinder in Not im Alter zwischen 0 und 13 Jahren. Dazu gehört auch eine Vielzahl lokaler Initiativen im Umfeld der Unternehmensstandorte. Was die aktuelle Cause Related Marketing-Kampagne bewirkt, wird der Verbraucher Anfang des kommenden Jahres erfahren. Es gibt bereits Überlegungen zu einem entsprechenden TV-Clip.