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Das mobile Produkthandbuch: Codecheck goes shopping

Zürich > Bisher informierten sich kritische Konsumenten auf dem Internet über ein Produkt; nun steht dafür die mobile Lösung von Codecheck zur Verfügung: Mithilfe ihres Handys können Konsumenten seit heute ein Produkt bereits im Laden durchleuchten. Auch die Internetplattform von Codecheck bietet Neues: Will man seine Produktwahl künftig optimieren, kann man über die Suchfunktion ?Alternativen finden“ auf Codecheck sein neues Wunschprodukt entdecken.

Wollten sie auch schon mehr über ein Produkt wissen, das sie vielleicht zum ersten Mal in den Händen hielten? In dieser Situation nutzen bereits heute viele Konsumenten und Konsumentinnen bei ihrer Produktwahl die Plattform www.codecheck.info, um sich die Inhaltsstoffe von Kosmetika und Lebensmitteln durch Experten von Ökotest und WWF aufschlüsseln zu lassen.

Nun geht Codecheck einen Schritt weiter und begleitet den Kunden, die Kundin in den Laden. Neu kann eine Abfrage von überall her über das Mobiltelefon geschehen – die mobile Lösung erlaubt das Prüfen von Produkten bereits vor der Kasse. Die Abfrage geht ganz einfach: Man tippt www.codecheck.mobi in den Handy-Browser ein, worauf sich das Handy mit Codecheck verbindet; nun muss nur noch der Produktname oder die EAN-Nummer (Strichcodenummer) in das erscheinende Suchfeld eingegeben werden und die angeforderten Informationen werden sofort angezeigt. Jetzt erfährt der Konsument, die Konsumentin, welche der Inhaltsstoffe nicht empfehlenswert sind, erhält Labelinformationen und Informationen zum Hersteller. Eine solche Produktabfrage kostet an sich nichts, außer der Internetverbindung, für die der Provider nichts oder bis zu 15 Cents berechnet.

Da der Platz auf einem Handy-Display beschränkt ist, findet man auf der Computerversion von Codecheck immer noch viel mehr Informationen und Community-Funktionen – und ab heute auch die Möglichkeit, sein Wunschprodukt zu finden. Die Suchfunktion ?Alternativen finden“ erlaubt es den Nutzern, nach einem ähnlichen Produkt zu suchen, das bestimmte Zusatzstoffe nicht enthält. Nicht empfehlenswerte oder unerwünschte Zusatzstoffe können als Ausschlusskriterium angegeben werden und man findet so leicht ein Deo ohne Aluminiumzusatz, eine Suppe ohne Geschmacksverstärker oder ein Fleischprodukt ohne Konservierungsstoffe. Auch sonst gibt es auf der Internet-Plattform viel zu entdecken: Schon jetzt trifft sich dort die Codecheck-Community, erfasst und tauscht sich über Produkte aus; kritische Artikel berichten über Neuigkeiten aus der Produktwelt, Labels werden im Detail erklärt und Expertenmeinungen automatisiert ausgegeben. Codecheck.info soll den Usern auch künftig erhalten bleiben; weiterhin kann ins Suchfeld der Website entweder der Produktname oder die Strichcodenummer eingegeben oder über die Webcam der Strichcode eingescannt werden, um an weiterführende Produktinformationen zu gelangen oder ein Produkt zu erfassen.

Bei Codecheck ist der Konsument nicht einfach Konsument, sondern ein wichtiger Teil des Projektes. Denn die Community selber baut die Produktdatenbank auf und kontrolliert sich gegenseitig – nur wenn ein Produkt erfasst ist, ist es auch über den Computer und das Mobiltelefon abrufbar. Bald 30 000 Kosmetika und Lebensmittel wurden so in die Produktdatenbank eingespeist und täglich werden es mehr. Für viele ?Codechecker“ ist dies die Methode, ihre Produkte des täglichen Gebrauchs zu testen: Nach der Neuerfassung des Produktes kommt augenblicklich die Beurteilung von dessen Inhaltsstoffen zurück – der Strichcode steht für ein transparentes Produkt, sobald sich dessen Daten in der Codecheck-Datenbank befinden.

Für die Datenbank und die diversen Funktionen des Online-Produkthandbuches stellt der gemeinnützige Verein Codecheck die Technologie bereit, sorgt für eine effektive Informationssammlung, -anbindung und -vermittlung und sucht nach Informationspartnern, die ihre Produktinformationen an verschiedene Zielgruppen weitervermitteln wollen. Codecheck wächst mit seiner Community; darum baut das Codecheck-Team laufend Funktionen wie Anbindungen aus, um die Dienstleistung an seine User zu optimieren und sein Angebot noch attraktiver zu gestalten. Denn Codecheck hat große Vorbilder: Der Stolz des Teams ist der Ars-Electronica-Preis, den Codecheck 2006, zwei Jahre nach Wikipedia, gewonnen hat; Codecheck soll ein qualitativ hochwertiges und emanzipierendes, mit Fachinformationen angereichertes grenzüberschreitendes Nachschlagewerk sein. Die neue Internetadresse www.codecheck.info, die www.codecheck.ch ablöst, bekennt sich darum explizit zur weltweiten Konsumenten-Community.

Mit den jetzigen technischen Neuerungen ist das Projekt Codecheck bei weitem nicht abgeschlossen – die mobile Lösung und die Suchfunktion? Alternativen finden“ sind nicht die letzten Werkzeuge, die Codecheck den Konsumenten und Konsumentinnen in die Hand geben will. Dabei orientiert sich das Projekt einerseits stark an der Nutzerin, dem Nutzer des Angebots: Konsumenten sollen Kaufentscheidungen informiert treffen und anhand ihrer ganz persönlichen Kriterien optimieren können. Andererseits verfolgt Codecheck aber durchaus gesamtgesellschaftliche Ziele. Bewusst angewendete Konsumentenmacht soll zu mehr Marktdemokratie führen und damit in letzter Konsequenz nachhaltige Produkte fördern. Denn was nicht gekauft wird verschwindet aus den Regalen.

Weitere Informationen im Internet:
www.codecheck.info