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Gewerkschaften und NGOs gründen Supermarkt-Initiative

Berlin > Gestern stellte ein Netzwerk von 19 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Umwelt, bäuerliche Landwirtschaft und Gewerkschaften in Berlin ihre Supermarkt-Initiative vor. Die Initiative fordert die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards in der Supermarkt-Lieferkette. Nach Angaben der Initiatoren verfügen die sechs größten Supermarktketten Edeka, die Schwarz-Gruppe, Aldi, Rewe, Tengelmann und Metro über einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Die Initiative befürchtet, dass die Marktkonzentration den Preisdruck auf Lieferanten erhöht, unfairen Einkaufspraktiken Vorschub leistet und in Deutschland zur Verdrängung von Festarbeitsplätzen durch Niedriglohn- und Minijobs führt.

Unterstützt wird die „Supermarkt-Initiative“ von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Buko Agrarkoordination, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Christlichen Initiative Romero (CIR), FIAN Deutschland (FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerk), dem Forum Umwelt & Entwicklung, der Kampagne für Saubere Kleidung, Germanwatch, der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, der Industriegewerkschaft Agrar Bauen Umwelt (IG BAU), INKOTA, Misereor, Oxfam Deutschland, PAN Deutschland (Pestizid Aktions-Netzwerk Deutschland), em SÜDWIND-Institut, TERRE DE FEMMES, der Vereinten Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di), Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung (WEED) und dem Weltladen-Dachverband.

Weitere Informationen im Internet:
www.supermarktmacht.de