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Vorbilder für Brandenburg

Neue Wege für eine bessere Zukunft in der Region – Die so genannten „weichen Standortfaktoren“ erweisen sich zunehmend als wichtige Bausteine einer positiven Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Veranstaltung „Zusammen für Brandenburg“ stellt am 1. Oktober in Potsdam gemeinsame Projekte von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen vor und will weitere Nachahmer finden.

Bildung und soziale Kompetenz, eine funktionierende soziale und kulturelle Infrastruktur, Familienfreundlichkeit, eine intakte Umwelt, Toleranz, Engagement und Eigeninitiative sind wichtige Aspekte eines lebenswerten Gemeinwesens sowie für eine positiven Unternehmensentwicklung – auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Der „Runde Tisch Jugend und Wirtschaft“ will mit einer Veranstaltung am 1. Oktober in der IHK Potsdam zeigen, dass neue Kooperationen bürgerschaftlich engagierter Unternehmen und gemeinnütziger Einrichtungen im Land Brandenburg, die über das übliche Spenden und Sponsoring weit hinausgehen, einen wesentlichen Beitrag zu besseren wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven leisten. 

Die bundesweit einmalige Plattform unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Platzeck gibt mit vielfältigen Kooperationsprojekten seit nunmehr fünf Jahren praktische Impulse für neue Partnerschaften, in denen das „Soziale Kapital“ entsteht, das eine Gesellschaft zusammenhält. Solche Projekte zeigen, dass über die eingeschliffenen Zuständigkeiten und Grenzen von Staat und Markt hinweg konkrete Verbesserungen erreicht werden können, die allen Beteiligten nützen und wichtige Standtortvorteile verschaffen können: Ein Gewinn für alle. 

Die landesweite Veranstaltung „Zusammen für Brandenburg“ in der IHK Potsdam stellt viele beispielhafte Kooperationsprojekte von großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen mit sozialen, kulturellen und bürgerschaftlichen Organisationen und Bildungseinrichtungen aus Brandenburg vor. 

Unternehmen und Gemeinnützige aus Brandenburg sind eingeladen, im direkten Dialog von den vorhandenen Erfahrungen zu profitieren und ebenfalls Partnerschaften einzugehen. Wie das gehen kann, wird hier gezeigt: Verantwortliche aus Unternehmen und Organisationen berichten gemeinsam von ihren Kooperationsprojekten und stehen Rede und Antwort über Rahmenbedingungen und praktische Fragen, um zum Nachahmen anzuregen. Es wird deutlich: Unternehmen sind nicht länger nur die Geber, auch die Organisationen haben etwas zu bieten, beide Seite profitieren voneinander. Und das nutzt nicht zuletzt auch dem Gemeinwesen, wenn auch die öffentliche Verwaltung sich aktiv beteiligt und Engagement nicht als Ersatz staatlichen Handelns begreift.  

Die Veranstaltung wird von Clemens Appel, Chef der Staatskanzlei Brandenburg, und IHK-Vizepräsident Jürgen Jacob eröffnet. Die Teilnahme ist kostenlos. 

Einladung und Programm stehen auf der Internetseite des Runden Tisches zur Verfügung.