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Wer heute nicht geboren ist, macht 2025 keinen Schulabschluss

Der Ausbildungsmarkt befindet sich nach Jahren des Niederganges und der Stagnation wieder im Aufwind. Das Angebot an Ausbildungsplätzen steigt ebenso wie die Zahl der in eine betriebliche Ausbildung vermittelten Bewerber an. Angesichts dieser grundsätzlich positiven Entwicklung ist immer weniger von einem Lehrstellenmangel, sondern vielmehr von einer zu geringen Anzahl qualifizierter Bewerber die Rede. Bereits heute fällt es vielen ausbildenden Betrieben schwer, ihre Ausbildungsplätze adäquat zu besetzen. Trotz unbesetzter Ausbildungsplätze in steigender Zahl
schaffen jährlich tausende Bewerber die Einmündung in die Berufsausbildung nicht. Mittelfristig wird sich dieser Trend durch den demografischen Wandel noch weiter verstärken, so dass sich auch auf dem Ausbildungsmarkt ein schärfer werdender Wettbewerb um Talente abzeichnet.

Christoph Schank (siehe Foto) stellte am 20. Oktober 2008 das Betriebswahlverhalten pfälzischer Jugendlicher anhand einer umfassenden empirischen Studie an Berufsschulen in der West- und der Vorderpfalz. Die Schwerpunkte liegen dabei auf dem Übergang von der Schule in den ausbildenden Betrieb und insbesondere den Such- und Entscheidungsstrategien der Jugendlichen.

Bei der Studie handelt es sich um ein Teilergebnis des Projekts über die strategischen Herausforderungen des demografischen Wandels für (insbesondere kleine und mittlere) Unternehmen. Die Initiatoren und Kooperationspartner sind die Evangelische Akademie der Pfalz, die Karl Otto Braun GmbH & Co.KG, die Stiftung Wertevolle Zukunft sowie das Institut für werteorientierte Unternehmensführung, dem die operative Umsetzung obliegt. Für die tatkräftige Unterstützung der empirischen Erhebung und der Realisierung dieser Publikation gilt der Industrie und Handelskammer der Pfalz, der Handwerkskammer der Pfalz und dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur unser besonderer Dank.