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Greenpeace eröffnet erstes Büro in Afrika

Johannesburg > Greenpeace hat in der letzten Woche das erste Büro im südafrikanischen Johannesburg eröffnet. Die Arbeit wird sich hier auf die drei größten Umweltprobleme des Kontinents konzentrieren: den Klimawandel, die Abholzung der letzten großen Urwälder und die Überfischung der Ozeane. Obwohl der afrikanische Kontinent bis heute nur sehr wenig zu den Ursachen der globalen Erwärmung beiträgt, gehören die Menschen dort zu den Opfern des Klimawandels. Südlich der Sahara könnten bis zum Ende dieses Jahrhunderts rund 180 Millionen Menschen an den unkontrollierbaren Folgen der Erderwärmung sterben. Sintflutartige Regenfälle, extreme Trockenheit und schwindende Nahrungsmittel verursachen dort schon heute Flüchtlingsströme und Kriege. Ein zweites Büro wird die Organisation zum Ende des Monats in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo) eröffnen. Ein Drittes soll im Frühjahr 2009 im Senegal folgen.