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CSR – Schmückendes Beiwerk oder Business Case?

Braunschweig > Die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die so genannte Realwirtschaft sorgen für Misstrauen und Unsicherheit. Gerade jetzt wird erkennbar, ob ein Unternehmen CSR als Teil der Unternehmensphilosophie versteht und auch in der Krise nicht darauf verzichtet. Das betont Friedrich Jordan, dessen Arbeit unter dem Titel „CSR – Schmückendes Beiwerk oder Business Case?“ das IBL-JOURNAL der Brunswick European Law School (BELS) in seiner Augustausgabe veröffentlicht.

Corporate Social Responsibility ist erst einmal lediglich ein Begriff, und es liegt an Unternehmen, diesen Begriff mit Leben zu füllen. Dabei darf CSR nicht nur gemäß dem Credo „Tue Gutes und sprich darüber“ als öffentlichkeitswirksame Inszenierung verstanden werden. Ein solches „Green washing“ wäre für Geschäftspartner und Kunden leicht erkennbar und ökonomisch nicht empfehlenswert. CSR versteht Jordan als die Formulierung gesellschaftlicher Anforderungen an Unternehmen bzw. an die Art, wie Unternehmen wirtschaften. Das Fehlen einer verbindlichen und allgemeingültigen Definition von CSR hält er dabei nicht für einen Nachteil, denn das ermögliche den Unternehmen, ihre CSR-Aktivitäten im Sinne des Unternehmenszwecks zu gestalten und so einen echten Nutzen für ihr Unternehmen zu schaffen.

Die Arbeit „CSR – Schmückendes Beiwerk oder Business Case?“ gibt einen schnell lesbaren und aktuellen Überblick über Bestandteile von CSR und zeigt, wie CSR weit mehr als bloß schmückendes Beiwerk sein kann. Der Artikel eignet sich gut als Einführung in das Thema – auch für nicht unmittelbar mit der Corporate Social Responsibility befasste Kollegen in der eigenen Institution.

Der Beitrag im Internet:
http://www.law-and-business.de/www_law-and-business_de/content/e7/e149/e1075/datei1076/FriedrichJordan,CSR,IBL2008_14_ger.pdf