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Lovells pro bono für die berufliche Integration Jugendlicher engagiert

Frankfurt > Die internationale Anwaltskanzlei Lovells engagiert sich mit pro bono-Rechtsberatungen für die berufliche Integration junger Menschen. Im Londoner Stammhaus besitzen pro bono-Beratungen eine über 10-jährige Tradition. Seit zwei Jahren leisten auch Mitarbeiter an den vier deutschen Standorten unentgeltliche Rechtsberatungen für soziale und kulturelle Organisationen, die sich insbesondere im Bereich der Jugendarbeit engagieren. „Das gibt uns die Möglichkeit, unsere vielseitigen professionellen Kenntnisse einzubringen“, sagt Unternehmenssprecher Markus Kaiser. Lovells berät in Fragen des Gesellschafts-, Marken-, Arbeits- und Steuerrechts.

Die besondere Unterstützung der Anwaltskanzlei gilt dem Joblinge-Projekt, das arbeitslose Jugendliche betreut, qualifiziert und in die Praxis vermittelt. Joblinge wurde Mitte 2008 im bayerischen Zwiesel als Modellprojekt initiiert und wird als gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG) geführt. Derzeit werden dort 20 junge Menschen begleitet. Nach einem Erstgespräch bietet Joblinge den Jugendlichen eine 14-tägige gemeinnützige Probearbeit. Wer sich bewährt, wird in das Programm aufgenommen. Eine Schlüsselstellung kommt dabei den ehrenamtlich tätigen Mentoren zu. Das sind lebenserfahrene und für ihre Aufgabe geschulte Ehrenamtler, die diese Jugendlichen während der späteren Praktika und in ihrer Ausbildung begleiten. Ein Vorteil der Joblinge gAG: Hier sind Unternehmen als Aktionäre mit im Boot. Initiiert wird das Modellprojekt von der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG und von The Boston Consulting Group. „Wir brauchen motivierte Jugendliche, fehlende Kenntnisse lassen sich aufarbeiten“, sagt Vorstand Toni Fischer. „Das Joblinge-Projekt hat sich als wichtiger Türöffner für Jugendliche ohne Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erwiesen“, sagt Dr. Matthias Koch, Lovells pro bono-Partner in Deutschland und Mitglied des Aufsichtsrates der Joblinge gemeinnützige AG Zwiesel. „Wir sind stolz, dass wir unsere rechtliche Expertise als gesellschaftliches Engagement einbringen können. Das ist für uns gelebte Corporate Social Responsibility.“

Die Initiative Joblinge für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wird 2009 ausgeweitet und startet auch in der Landeshauptstadt München mit der Gründung einer weiteren gemeinnützigen Joblinge AG. Dabei werden sich auch der Freistaat Bayern, die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt München beteiligen. Anschließend soll das Joblinge-Konzept per Social Franchising auf andere Regionen in ganz Deutschland übertragen werden.

Lovells Anwälte beraten darüber hinaus seit 2007 Pro Bono Ashoka bzw. die sog. Ashoka Fellows. Ashoka ist die weltweit größte Organisation von Social Entrepreneurs – unternehmerische Persönlichkeiten, die an der Lösung eines gesellschaftlichen Problems arbeiten und Antworten finden auf drängende soziale Fragen.

Das Projekt (Kontaktadressen) im Internet:
www.joblinge.de