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Informationsplattform Nachhaltige Beschaffung online

Zürich > www.nachhaltigebeschaffung.org bietet Unternehmen umfassende Informationen zur Umsetzung von sozialen und ökologischen Anforderungen in ihren Supply Chains. Kinderarbeit, Sweat-Shops und Umwelt-Skandale bei Lieferanten in der globalen Lieferkette von Unternehmen rücken vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie können zu signifikanten Imageschäden und Verkaufsrückgängen führen. Euro-08-Fussbälle von Credit Suisse in Pakistan mit Kinderarbeit genäht oder giftige Substanzen in Spielwaren bei Mattel sind nur zwei prominente Fälle, die in den letzten Monaten Medienaufmerksamkeit erlangt haben.

Der Druck auf international beschaffende Untenehmen, Umwelt- und Sozialstandards bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen zu beachten, wächst beständig. Gleichzeitig erkennen Unternehmen die Vorteile, die ein nachhaltiges Beschaffungsmanagement im Umgang mit den Lieferanten mit sich bringt, wie beispielsweise Qualitätsverbesserungen und bessere Transaktionseffizenz.

Als Antwort auf das bis anhin beschränkte Informationsangebot zu dieser Thematik, wurde die Informationsplattform Nachhaltige Beschaffung entwickelt. Die Informationsplattform stellt umfassende Informationen zur Verfügung, welche Unternehmen dabei unterstützen, die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards in Ihrer Supply Chain sicherzustellen.

Mit einem Self Check können Beschaffungsverantwortliche ihre gegenwärtigen Aktivitäten beurteilen und Verbesserungspotenzial identifizieren. Darüber hinaus bietet www.nachhaltigebeschaffung.org Instrumente und Methoden zur Umsetzung, eine Datenbank mit Informationen zu relevanten Standards sowie Praxisbeispiele von
Schweizer Unternehmen, welche nachhaltiges Beschaffungsmanagement bereits erfolgreich umsetzen.

Die Informationsplattform wurde am 21.1.2009 am GS1 Forum Logistik & Supply Chain lanciert. Sie wurde durch BSD Consulting in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) erstellt und wird unterstützt durch die Swiss Retail Federation, die René Faigle AG sowie Sunstar Hotels.