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Verantwortung ganz konkret

Verantwortung hat viele Facetten – eine Collage von Florian Michl.
Verantwortung trägt jeder. Sie ist nicht übertragbar. Und immer an einen Menschen gebunden. Ein Projekt der Arcandor AG macht genau das sichtbar, indem es Verantwortungsträger zu Wort kommen lässt. Das Resultat: Verantwortung hat viele Gesichter, ist ebenso individuell wie vielfältig. Das verbindende Element: ein Teddybär.

Verantwortung ist kein bloßer Begriff. Sie hat viele Gesichter: zum Beispiel das von Günther Beckstein, Oliver Kahn, Graf von Faber-Castell, Eva Luise Köhler, Brigitte Mohn, Günter Netzer und Barbara Stamm. Sie sagen, was sie darunter verstehen, Verantwortung zu tragen, und erhalten als Dingsymbol einen von 500 Teddybären – Auflage limitiert. Initiiert hat das Projekt die Leiterin der Gesellschaftspolitik der Arcandor AG, Alexandra Hildebrandt. Damit soll globale Verantwortung „greifbar und anschaulich“ gemacht werden. Denn: „Verantwortung ist immer konkret. Sie hat einen Namen, eine Adresse und eine Hausnummer“, zitiert Hildebrandt den Philosophen Karl Jaspers. Ganz konkret sind so mehr als 500 Verantwortungsträger und mehr als 500 Statements zusammengekommen – denn die Teddybären werden auch an andere Verantwortungsträger verliehen. Das sei das Schöne an dem Projekt, so seine Initiatorin: „Das Wenige wird multipliziert und ist so ein Symbol für Nachhaltigkeit: Wir müssen mit dem Wenigen auskommen, das vorhanden ist.“ Gleichzeitig hat sich das Projekt zu einem „unternehmensunabhängigen Selbstläufer“ entwickelt, berichtet Hildebrandt, „weil es sich über Inhalte definiert, die alle (be)treffen“.

Ausführlich dokumentiert ist das Projekt in einer Mini-Sonderausgabe der Monatszeitschrift Glocalist Magazine – Magazin für CSR & Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung–, wobei jede Ausgabe mit einer freiwilligen Schutzgebühr von drei Euro versehen ist. Damit soll der Bär weiter seine Runden drehen, hofft Hildebrandt – immerhin könnten so bei einer Auflage von 10.000 Stück 30.000 Euro zusammenkommen. Geld, das für nachhaltige Mikroprojekte aufgewendet werden soll. Dass die Aktion weitere Kreise zieht, das hofft auch GlocalistHerausgeber Dr. Christian Neugebauer. Er ist sich sicher, dass die Aktion zum Selbstläufer wird. „Dann trägt der Bär den Traum von einer verantworteten Gesellschaft mit“, schreibt er.

Derweil sind die nächsten Schritte bereits geplant. Im Juni dieses Jahres verleiht die Arcandor AG in Kooperation mit der Wochenzeitung Der MarktSpiegel, der unter der engagierten Leitung von John R. Braun wöchentlich über die Initiative berichtet hat, erstmals den Wanderbären: „Er soll jedes Jahr an eine herausragende Persönlichkeit, die in vorbildhafter Weise Verantwortung trägt, überreicht werden“, so Hildebrandt. Die Einnahmen der Veranstaltung gehen wiederum an regionale und soziale Projekte. Zudem soll die gesamte Kampagne „Verantwortung tragen“ in einem Buch dokumentiert werden, dessen Erlöse ebenfalls in Nachhaltigkeitsprojekte fließen.

Dr. Günther Beckstein, Ministerpräsident Bayern a. D.:
„Verantwortung tragen bedeutet für mich, sich für andere Menschen einzusetzen und dafür zu sorgen, dass gerade die Menschen in Bayern einen sicheren Arbeitsplatz haben, Kinder die richtige Ausbildung bekommen, und in schwierigen Zeiten die Zukunft lebenswert zu gestalten.“

Benedikt Emanuel Graf von Bentzel-Sturmfelder-Horneck, Erlebnispark Schloss Thurn:
„Verantwortung tragen bedeutet für mich in erster Linie, als Vater und Ehemann für meine Familie zu sorgen. Es heißt aber vor allem, Vorbild zu sein: zu tun, was ich vermag, aber sich auch einzugestehen, mit seinen Schwächen zu leben. In zweiter Linie trage ich Verantwortung für die Mitarbeiter in unserem Familienunternehmen ‚Erlebnispark Schloss Thurn‘. Es ist mir ein Anliegen, für sie nicht nur als Arbeitgeber da zu sein, sondern auch Verantwortung zu übernehmen, wenn außerhalb des Unternehmens bei Sorgen und Problemen ‚der Schuh drückt‘.“

Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorstandsvorsitzender Faber-Castell-Gruppe:
„Soziale und ökologische Verantwortung gehört für uns zum Markenkern. Wir fühlen uns dem Menschen und der Umwelt verpflichtet. Wir leben unsere soziale Verantwortung innerhalb des Unternehmens und im Umgang mit Geschäftspartnern. Unsere Rolle in der Gesellschaft nehmen wir ernst. Wir legen Wert auf umweltgerechtes Produzieren, um unseren Beitrag zur Zukunftssicherung zu leisten. Wir sind führend bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien.“

Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstand Schweisfurth-Stiftung:
„Verantwortlich verhalten sich Menschen, die ‚Sorge für etwas tragen‘, das sich verändern, entwickeln, sterben kann. Im Zentrum des Denkens gemäß dem ‚Prinzip Verantwortung‘ steht dabei nicht der Mensch allein, sondern die Menschheit und deren langfristige Existenz auf einem sich wandelnden Planeten. Damit ist die Existenzgrundlage, die Natur, angesprochen. Das Verantwortungsprinzip besagt im Wesentlichen, dass jeder die mit seinem Tun verbundenen Risiken tragen muss, dass also der Verursachende für Schäden aufzukommen hat, die durch sein Handeln entstanden sind.”

Oliver Kahn, Ex-Bayern-Torhüter:
„Verantwortung tragen heißt für mich, sportlich Individualität zu fördern und sich optimal in die Mannschaft, auch in einer tragenden Rolle, einzufügen. Es heißt für mich auch, Aufgaben mit Kompetenz zu erfüllen und gegebenenfalls die Folgen, egal wie sie ausfallen, zu tragen, aber auch Menschen zu führen und ihnen in der Not Halt zu geben.“

Eva Luise Köhler, Ehefrau des Bundespräsidenten:
„Wenn Kinder wirklich ernst genommen werden, entwickeln sie die Fähigkeit, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen.“

Günter Netzer, Ex-Fußballprofi und Moderator:
„Verantwortung tragen kann man auf vielen Gebieten. Ich kann von mir sagen, dass ich in jedem Lebensbereich, ob als Fußballer, Manager oder Unternehmer, viel Verantwortung trage, und ich kann nur jeden Menschen ermuntern, es genauso zu tun.“

Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags:
„Verantwortung tragen bedeutet, sich dafür einzusetzen, dass auch die Schwächeren eine faire Chance auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Es bedeutet zuzuhören und aufzunehmen, was die Menschen bewegt. Zur Verantwortung gehört, so zu leben und zu handeln, dass wir die Schöpfung bewahren und damit die Lebensgrundlagen kommender Generationen achten. Das geht nicht ohne die Bereitschaft zum Verzicht. Nicht alles, was wünschenswert oder machbar ist, ist auch verantwortbar.“ (Foto: John R. Braun, Der MarktSpiegel)

Stakeholder Reporting GmbH:
„Verantwortung tragen heißt in allen Lebenslagen – ob Profession oder Passion – die Balance zwischen den eigenen Wünschen und Zielen und den Interessen und Anforderungen unseres Umfeldes zu finden. Dabei ist es unerlässlich, das eigene Handeln ganzheitlich mit allen positiven wie negativen Konsequenzen zu begreifen und ein Maß zwischen gesundem Egoismus und ehrlichem Altruismus zu finden. Uns ist dabei gegeben, intuitiv entscheiden zu können, was wir als falsch und was wir als richtig und erstrebenswert erachten. Bis zuletzt auch hinter dieser Entscheidung stehen zu können – vor anderen, aber auch vor uns selbst – zeichnet verantwortliches Handeln aus.“

Florian Michl ist freier Mitarbeiter bei changeX.
Der Beitrag ist zuerst erschienen bei www.changeX.de

Verantwortung tragen.
Ein Bär erobert die Welt,
Mini-Sondernummer des Glocalist Magazine – Magazin für CSR & Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung.
Das Heft kann über die folgende Kontaktadresse bezogen werden:

Kontakt:

Arcandor AG
Dr. Alexandra Hildebrandt
Leiterin Gesellschaftspolitik
Theodor-Althoff-Straße 2
D-45133 Essen
Tel.: +49 (0)201/727-96 62
Fax: +49 (0)201/727-69 96 62
alexandra.hildebrandt@arcandor.com www.arcandor.com