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Argumente statt Anweisungen – ConSol* GmbH siegt bei Arbeitgeberwettbewerb

München > ConSol* Consulting & Solutions Software GmbH ist ein wachstumsorientiertes High-End-IT-Beratungs- und Softwarehaus und Andrea Stellwag Geschäftsführerin in dem Unternehmen. Das Softwarehaus hat den 1. Platz im Wettbewerb „Great Place to Work“ in der Kategorie der Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern belegt. In der IT-Branche ist der Fachkräftemangel ausgeprägt. Da gilt es, die vorhandenen Mitarbeiter zu binden und attraktiv für neue Mitarbeiter zu sein. Wie gelingt das bei ConSol*? Worauf beruht der Erfolg im Wettbewerb um „Deutschlands beste Arbeitgeber“?

Für Andrea Stellwag geht es zuerst darum, Mitarbeiter als eigene Persönlichkeiten anzuerkennen und zu fördern. Das gelingt durch ein ‚Management by Objectives‘: Für die Erledigung der Arbeitsaufträge gibt es wenig Vorgaben. Entscheidend ist, das vorgegebene Ziel zu erreichen. So erleben sich Mitarbeiter als selbständig und verantwortlich. Abgehobene Manager gibt es nicht, auch die Devision-Leiter sind im operativen Geschäft tätig. Hierarchien werden flach gehalten, es gibt nicht mehr als drei Ebenen. Gearbeitet wird mit Argumenten statt mit Anweisungen, der Umgangston ist freundschaftlich, man hilft sich gegenseitig. Für den Unternehmenserfolg ist es wichtig, dass keine Wissensinseln entstehen; jeder lehrt jeden. Angesehen ist, wer Kompetenz erwirbt.

Die Belegschaft in dem IT-Unternehmen ist altersgemischt, im Schnitt sind die 180 Mitarbeiter 34 Jahre alt. Andrea Stellwag stellt auch 60-jährige Bewerber ein und weiß, dass ihr Unternehmen von deren erprobten Know How profitiert. Der Frauenanteil beträgt etwa 20 Prozent. Diesen Anteil will ConSol* steigern und schreibt das Thema Chancengleichheit groß. Dazu gibt es speziell auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnittene Seminare, etwa zum Thema Business-Kommunikation. Und so ging auch der Bayerische Frauenförderpreis 2008 an ConSol*. Das Thema „Chancengleichheit“ bezieht sich dabei auch auf das Verhältnis zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern und auf Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Mitarbeiter werden ihr Wissen dann ins Unternehmen einbringen können, wenn die Work-Life-Balance und das Umfeld stimmen. Deshalb bietet das Unternehmen seiner Belegschaft über eine Partnerfirma bei privaten Notlagen Unterstützung an, wenn etwa ein Pflegefall in einer Mitarbeiterfamilie dies erfordert.

Die Teilnahme am „Great Place to Work“-Wettbewerb entstand aus einer Mitarbeiterinitiative. Für das Unternehmen ist das Feedback aus der Mitarbeiterbefragung dabei besonders wichtig. Denn Mitarbeiterbedürfnisse ändern sich, und das spiegelt sich in den Umfragen. Zugleich ist der Wettbewerb eine wichtige Benchmark und gibt Hinweise darauf, wie die Unternehmenskultur lebendig gehalten werden kann.

Das Unternehmen im Internet:
www.consol.de

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