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Bayer Vital initiiert Bepanthen-Kinderarmutsstudie

Köln > Kinder, die in Deutschland in Armut leben, sind in ihren Chancen erheblich beeinträchtigt. Das ergaben Ergebnisse der gestern veröffentlichten Bepanthen-Kinderarmutsstudie. Das Sozialforschungsprojekt wurde von Bayer Vital initiiert und in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendwerk „Die Arche e.V.“ umgesetzt. Sie stellten erstmals heraus, wie sozial benachteiligte Kinder zwischen sechs und 13 Jahren selbst ihre Situation wahrnehmen. Demnach erleben Kinder ihre soziale Benachteiligung höchst unterschiedlich. Gleichzeitig liefert die Studie Hinweise auf ein tiefes Bedürfnis der Kinder, dass sie und ihre Familien nicht stigmatisiert werden. In der Studie werden nicht Defizite von Kindern, sondern der Mangel an Möglichkeiten und guten Entwicklungsbedingungen thematisiert. Zu einem „guten Leben für alle Kinder“ gehört für sie „Von ihren Eltern geliebt zu werden“, „genug zu essen bekommen“, „gute Freunde und Freundinnen haben“ und „immer jemanden zu haben, der sich um sie kümmert“. Aus Sicht der Kinder besitzt die Arche eine große Bedeutung hinsichtlich Freundschaft, Fürsorge, Betreuung und Verlässlichkeit. Wichtige Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bieten die außerschulischen Bildungsangebote, wie die Arche sie in Form von Tanzen, Reiten, Ausflügen oder Feriencamps anbietet. An die Bedürfnisse sozial benachteiligter Kinder nach Beziehungen und außerschulischer Bildung knüpft auch das diesjährige Förderprogramm der Bepanthen-Kinderförderung an: Ab Juni 2009 werden fünf Theaterclubs für bis zu 100 Kinder in den Arche-Häusern in Berlin-Hellersdorf, Berlin-Friedrichshain, Potsdam, Hamburg und München gegründet. Außerdem plant Bayer Vital in diesem Jahr eine Spende von 50.000 Euro an die Arche.

Weitere Informationen im Internet:
www.fuer-eine-heilere-Welt.de