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Grippemedikamente für die ärmsten Länder

München > Zu der aktuellen Diskussion um eine mögliche weltweite Ausbreitung der Schweinegrippe meldet GlaxoSmithKline (GSK): Das forschende Pharmaunternehmen stellt mit dem antiviralen Medikament Relenza (Zanamivir) erhebliche Impfstoff-Kapazitäten sowie neue Impf-Technologien (Adjuvans-Systeme) zur Verfügung, mit denen es Gesundheitssysteme weltweit beim Kampf gegen den Virus Influenza A (H1N1)unterstützen will. GSK ist mit Behörden weltweit in Kontakt getreten, um den Bedarf an Relenza zu ermitteln. Zur Erhöhung der weltweiten Kapazitäten von Relenza arbeitet GSK in China mit dem Unternehmen Simcere Pharmaceuticals zusammen. 2006 hat GSK Simcere eine freiwillige Lizenz überlassen, damit das chinesische Unternehmen Produkte mit dem Wirkstoff Zanamivir herstellen und verkaufen kann. Diese Produkte sollen in China und international auch in den 50 ärmsten Ländern der Welt (LDCs – Least Developed Countries) verfügbar sein. GSK will einen Teil der neu hergestellten Ware diesen LDCs direkt zur Verfügung stellen. Weitere freiwillige Lizenzen hält GSK ebenfalls für möglich.