Nachrichten

Erster CS-Bericht und neue CR-Unit der Deutschen Börse: Verantwortung im Umfeld und im Kerngeschäft

Frankfurt a.M. > Die Deutsche Börse AG hat ihren ersten gedruckten Corporate Responsibility-Bericht herausgegeben. Der Bericht ist Teil einer Bündelung und strategischen Ausrichtung des CR-Engagements der Deutschen Börse. Die Herausgabe von Nachhaltigkeitsindizes im Kerngeschäft des Finanzdienstleisters gehört ebenso zu den dort beschriebenen Aktivitäten wie gesellschaftliches Engagement an Firmenstandorten oder der Einsatz für die Mitarbeiter.

Eine vier Personen starke Unit bündelt seit dem 1. Januar am Standort Frankfurt die CR-Aktivitäten der Deutschen Börse. Die Mitarbeiter waren auch vorher innerhalb des Group Corporate Office für das gesellschaftliche Engagement verantwortlich und werden von Kollegen an den Standorten Luxemburg und London unterstützt. Angesichts der Bedeutung des Themas und des hohen Mitteleinsatzes berichten sie an den Vorstandsvorsitzenden. Corporate Responsibility ist im Vorstand der Deutschen Börse ein regelmäßiges Thema.

Das gesellschaftliche Engagement des Finanzdienstleisters an seinen 19 Standorten ist vielfältig. Dazu gehören Projekte der Kunstförderung – etwa der Deutsche Börse Photography Prize – ebenso wie das Programm „ENGAGE fit für den Job“. Letztesres findet als Corporate Volunteering-Projekt einen sehr guten Anklang unter den Mitarbeitern, die mit Schülern als Bewerbungsvorbereitung etwa Bewerbungsgespräche in der Frankfurter Zentrale „proben“. Auf einer ähnlichen Linie liegt der seit 2004 gemeinsam mit den Maltesern in Frankfurt durchgeführte „Social Day“. Der Ehrenamtstag wird nun seit drei Jahren auch in Luxemburg angeboten und am Standort London startet er in diesem Jahr. Die IT-erfahrenen Mitarbeiter engagieren sich dabei z.B. im Aufbau von PC’s und Netzwerken. Mitarbeiter der CR-Abteilung achten darauf, dass zwischen den verschiedenen Engagementbereichen Synergien entstehen, etwa durch die Verbindung kultureller und sozialer Programme.

Work-Life-Balance ist ein zentrales Thema bei dem mitarbeiterbezogenen Engagement der Deutschen Börse. Mit dem Dienstleister PME Familienservice bietet das Unternehmen Kindernotfallbetreuungen in verschiedenen Tagesstätten deutschlandweit an, wenn etwa eine Tagesmutter plötzlich ausgefallen ist. Dieses Angebot wird sehr gut angenommen und wird möglicherweise ausgebaut. Nah an der Mitarbeiterschaft ist auch das finanzielle Engagement für die internationale Erasmus-von-Rotterdam-Grundschule in Frankfurt. Mitarbeiter aus 65 Nationen sind für die Deutsche Börse tätig, auch am Standort Frankfurt ist die Belegschaft international, und den Mitarbeitern stehen an dieser Grundschule jährlich fünf Belegungsplätze zur Verfügung.

Im Bereich ihres Kerngeschäftes bietet die Deutsche Börse zwei Nachhaltigkeitsindizes an: Den ÖkoDAX und den seit Oktober 2007 den DAXglobal Sarasin Sustainability Index in Ausgaben für Deutschland und die Schweiz. Der ÖkoDAX repräsentiert die zehn liquidesten Unternehmen aus dem Industriebereich der erneuerbaren Energien. In den DAXglobal Sarasin Sustainability Index werden die als nachhaltig gerateten unter den 100 größten Werten aufgenommen, wobei die Bewertung durch die Bank Sarasin erfolgt.

„Das Engagement im Umfeld unserer Unternehmensstandorte ist uns auch deshalb wichtig, weil es für unsere Mitarbeiter erfahrbar und mitgestaltbar ist“, sagt Julia Taeschner, die Leiterin der Unit Corporate Responsibility. Der vollständige CR-Bericht für das Jahr 2008 kann online unter www.deutsche-boerse.com/cr abgerufen werden.