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Mit Fußball spielerisch die Welt verändern – Kooperation von streetfootballworld und Sony gestartet

Berlin > Die Social Profit Organisation streetfootballworld ist ein „Ausgezeichneter Ort“ im Land der Ideen. „streetfootballworld leistet über den Fußball einen wichtigen Beitrag zum sozialen Wandel“, sagte Ekkehart von Wick von der Deutschen Bank gestern in Berlin bei seiner Laudatio. Anlässlich der Auszeichnung wurde auch die Partnerschaft von streetfootballworld mit Sony vorgestellt. Dabei spielt nicht Geld, sondern das Mitarbeiterengagement die Hauptrolle.

Für von Wick verbindet sich die Erfahrung, „welche Kraft von dem Sport mit dem runden Leder ausgeht“, mit der Fußballweltmeisterschaft 2006. Der Fußball lässt Begriffe wie ‚Teamgeist‘ lebendig werden und bietet den junge Ballartisten die Chance, grundlegende Werte des menschlichen Miteinanders spielerisch zu erlernen, so von Wick, der sich überzeugt zeigte: „Bei streetfootballworld wird Zukunft gemacht.“ Die Deutsche Bank engagiert sich im vierten Jahr für die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“.

81 Organisationen in rund 50 Ländern sind in dem 2004 gegründeten Netzwerk streetfootballworld engagiert. Schwerpunkt sind dabei Deutschland und Europa sowie Südamerika und Afrika. „Wir haben viel Zeit investiert, um Vertrauen als wesentliche Grundlage für das Funktionieren einer Partnerschaft aufzubauen“, berichtete Jürgen Griesbeck, Gründer und Geschäftsführer von streetfootballworld. Die letzte Fußballweltmeisterschaft war für seine Mitglieder eine echte Netzwerkerfahrung und keinesfalls der Schlusspunkt der Zusammenarbeit. Die konkrete Arbeit der Netzwerkmitglieder läuft erfolgreich und streetfootballworld hat begonnen, neue Partnerschaften aufzubauen.

Dazu gehört insbesondere die strategische Partnerschaft mit der FIFA. Anfangs habe man Angst davor gehabt, von dem großen Partner geschluckt zu werden, sagte Griesbeck. Jetzt wächst eine Kultur der Zusammenarbeit in Vorbereitung auf die gemeinsamen Programme anlässlich der Weltmeisterschaft 2010. Ab 2011 will Griesbeck dann ein Monitoring und die Evaluation der Aktivitäten aufbauen, um 2015 einen Strich ziehen und sehen zu können, „ob und wie sich unsere Arbeit gelohnt hat“.

Eine Arbeit, für die sich nun auch Sony Deutschland engagiert. Erst sei er in Bezug auf kommerzielle Partnerschaften unsicher und verhaftet in Klischees gewesen, gesteht Griesbeck. Nun streben streetfootballworld und Sony eine für beide Seiten gewinnbringende Partnerschaft an.

Für Jeffry van Ede, den Geschäftsführer der Sony Deutschland GmbH, ist dieses gemeinsame Engagement mehr als eine Goodwill-Aktion. Und dabei steht auch nicht das Geld im Vordergrund. Sony will sich durch seine Mitarbeiter engagieren und dabei Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Unternehmen an Netzwerkpartner von streetfootballworld weitervermitteln. Van Ede nennt als Beispiele Schulungen in den Bereichen Kommunikation, Marketing und Umgang mit audio-visuellen Medien. Geplant sind auch Fotografie- und Filmworkshops, in denen die Netzwerkmitglieder zu dokumentieren lernen, welche Rolle der Fußball in ihrem Umfeld spielt. „Wir sind ein großes Unternehmen“, sagt van Ede, „bei dem hinter Glas und Beton echte Menschen leben. Unsere Vision ist, anderen zu helfen, nachhaltig erfolgreich zu sein.“

Stellvertretend für die Netzwerkpartner sprach Fußballeuropameister Marco Bode über seine Erfahrungen. Bode ist Botschafter der Bremer Organisation Sportgarten, die zu dem von streetfootballworld koordinierten Netzwerk Straßenfußball gehört. Der ehemalige Fußballprofi hat in seiner Karriere erfahren, wie der Fußball den Menschen verändert. Positiv oder auch negativ – mit dem Streben nach Geld und Macht. „Fußball ist eine gute Möglichkeit, Jugendliche zusammen zu bringen, gemeinsame Werte zu erleben und Konflikte auszutragen“, betont Bode. Diese Chance weltweit zu nutzen ist die Vision von streetfootballworld.

Weitere Informationen im Internet:
www.streetfootballworld.org

Foto: Jürgen Griesbeck (links) und Ekkehart von Wick bei der Übergabe der Auszeichnung (CSR NEWS)