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Unternehmerisches Engagement für die Paralympics – mehr als Sportsponsoring

Bonn > Ab dem 12. März 2010 kämpfen rund 600 Spitzensportler aus über 40 Ländern bei den Paralympischen Winterspiele in Vancouver um Medaillenplätze. Mit dabei sein wird das zwölfköpfige „German Paralympic Top Team“ des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) – unterstützt von der Deutschen Telekom und der Allianz. Seit 1960 werden die Olympischen Spiele für Sportler mit körperlicher Behinderung regelmäßig ausgetragen. Mit den Olympischen Sommerspielen sind sie seit 1992 organisatorisch verbunden und finden seitdem drei Wochen danach am gleichen Ort statt – zuletzt in Peking. Die ersten Paralympischen Winterspiele fanden 1976 in Schweden statt.

„Wir wollen den Sport in seiner ganzen Breite unterstützen. Durch Ehrgeiz, Professionalität und Teamwork erbringen die paralympischen Athleten Höchstleistungen. Die Sportler sind Vorbilder, die wir gerne unterstützen“, betonte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Zudem bieten diese Spiele den beteiligten Unternehmen eine Präsentationsfläche: Von den Paralympischen Spielen in Peking hatten allein ARD und ZDF mehr als 100 Stunden berichtet.

Im Jahr 2006 startete der DBS gemeinsam mit Allianz und Telekom ein Programm, das bessere Trainingsvoraussetzungen für die paralympischen Athleten schafft. Arbeitgeber erhalten seitdem eine finanzielle Kompensation für die Trainingsfreistellung ihrer Mitarbeiter. Berufstätige Sportler können sich bis zur Hälfte ihrer Arbeitszeit freistellen lassen und erhalten so mehr Zeit für ihr Training. Schüler und Studenten können separat gefördert werden. Zudem erhalten die Sportler eine Grundförderung und Zuschüsse für die Anschaffung von Sportgeräten.

Für Allianz und Deutsche Telekom ist das Engagement für die Paralympics – gemeinsam mit dem DSB und dem Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) – mehr als Sportsponsoring. Die Unternehmen wollen auf nationaler und internationaler Ebene die Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft fördern. Das knüpft an die Ziele der paralympischen Bewegung an, Leistung und Gleichheit zu fördern, Barrieren abzubauen und sich vorurteilsfrei zu begegnen. „Den paralympischen Sportlern als sportlichen und gesellschaftlichen Vorbildern kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Deshalb setzen wir unser gemeinsam entwickeltes Fördermodell fort“, beschreibt Dr. Gerhard Rupprecht, Vorstandsvorsitzender der Allianz Deutschland AG, dieses Engagement.

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