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Landesbischöfin fordert Verbindung von Ökologie, Ökonomie und sozialen Fragen

Hannover > Die Bedeutung von Solidarität und Nachhaltigkeit nimmt in der Wirtschaft und in der Gesellschaft immer weiter zu. Das war die Botschaft der hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann gestern bei einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände der Mineralöl-Raffinerie Dollbergen bei Hannover. Eine Verbindung von Ökologie, Ökonomie und der sozialen Frage sei besonders angesichts der Wirtschaftskrise unverzichtbar. Mit dem Grundsatz „Die Starken stehen für die Schwachen ein“ habe die soziale Marktwirtschaft einen Anfang geschaffen, sagte Käßmann nach epd-Angaben. Einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten die Kirchen nach den Worten der Bischöfin zum Beispiel dadurch, dass sie den Energiehaushalt ihrer Pfarrhäuser kontrollieren.