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Bayer als weltweit bestes Unternehmen im Klimaschutz ausgezeichnet

Leverkusen / New York > Platz Eins für Bayer beim Klimaschutz: Der Konzern ist als das weltweit beste Unternehmen in den „Carbon Disclosure Leadership Index“ aufgenommen worden. Das gab die Investorengruppe des „Carbon Disclosure Project (CDP)“ am 21. September in New York, USA, bekannt. Mit der Höchstzahl von 95 – bei 100 möglichen – Punkten führt Bayer als alleiniger Spitzenreiter die Liste der insgesamt 50 im Leadership Index vertretenen Unternehmen an. Diese wurden aus den 500 größten börsennotierten Unternehmen der Welt ausgewählt. Grundlage ist die fundierte und transparente Berichterstattung über die verfolgte Klimastrategie sowie über Treibhausgas-Emissionen. Die Bewertung für das renommierte Klima-Ranking nahm als unabhängiger Gutachter die Wirt-schaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) vor.

Mit der erneuten Aufnahme ist Bayer als einziges europäisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie das fünfte Mal in Folge in diesem ersten weltweiten Klima-Index gelistet. Die CDP-Investoren repräsentieren ein Gesamtanlagevolumen von 55 Billionen US-Dollar und orientieren sich bei ihren Anlageentscheidungen am Leadership Index.

„Unternehmen, die im ‚Carbon Disclosure Leadership Index’ gelistet sind, belegen in ihren Antworten auf die Fragen des CDP, dass sie ein fundiertes Verständnis davon haben, wie der Klimawandel bereits heute und in Zukunft ihr Geschäft beeinflusst“, sagt Paul Dickinson, CDP Chief Executive. „Unternehmen, die heute ihre Risiken kontrollieren, ihre Emissionen begrenzen und die Chancen nutzen, klimafreundliche Güter und Dienstleistungen bereitzustellen, werden am besten darauf vorbereitet sein, in einer CO2-armen Wirtschaft der Zukunft erfolgreich zu sein.”

„Wir freuen uns sehr, in diesem renommierten Klima-Index die Nummer Eins zu sein. Dies ist eine sehr hohe Auszeichnung für Bayer – und für unsere strategische Ausrichtung“, sagt Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. „Unsere Spitzenposition bestärkt uns darin, unsere Aktivitäten in Sachen Klimaschutz auch in Zukunft konsequent weiter zu verfolgen.“ Bayer ist außerdem kürzlich im „Dow Jones Sustainability World Index“ bestätigt worden – einem weiteren bedeutenden Index, der auf Nachhaltigkeit fokussiert und Klimaschutz als einen Schwerpunkt hat.

Klimastrategie und Klimaprogramm von Bayer

Im Rahmen des Klimaprogramms will Bayer die Treibhausgas-Emissionen in der eigenen Produktion weiter senken und neue Lösungen für den Klimaschutz und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels entwickeln. Zu den gestarteten Maßnahmen zählen ein konzernweites Programm zur Steigerung der Energieeffizienz sowie die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung klimafreundlicher Technologien und Produkte. So forscht der Konzern an der Steigerung der Widerstandsfähigkeit von Pflanzen zum Beispiel gegen Hitze und Trockenheit – Faktoren, die durch den Klimawandel weiter verstärkt werden.

Zudem hat Bayer mit Partnern ein Konzept für emissionsneutrale Gebäude entwickelt – das „EcoCommercial Building“ –, das gegenwärtig erstmals in Indien für ein konzerneigenes Verwaltungsgebäude sowie in Deutschland für einen Betriebskindergarten umgesetzt wird. Zukünftig soll mit diesem weltweit realisierbaren Konzept ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz im Gebäudesektor geleistet werden. Aufgrund eines effektiven Dämmschutzes auf Basis hochwertiger Bayer-Rohstoffe und der gebäudeeigenen Erzeugung regenerativer Energie erzielt ein „EcoCommercial Building“ im Jahresverlauf eine emissionsneutrale Energiebilanz. Der Energieverbrauch in Gebäuden verursacht fast 20 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen.

„Wir setzen damit auch ein Signal an die Regierungen, die Ende des Jahres in Kopenhagen über ein neues weltweites Klimaschutzabkommen verhandeln werden: Wir wollen mit Lösungsbeiträgen vorangehen und unserer Veranwortung als Unternehmen gerecht werden“, betont Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt.

Kriterien der Bewertung und Datenerhebung

Kriterien für das CDP-Ranking sind der Grad und die Qualität der Offenlegung von klimarelevanten Daten sowie die Berichterstattung über die langfristige Klimastrategie, ambitionierte Ziele und konkrete Erfolge bei der Verminderung der Treibhausgas-Emissionen. Eine besondere Rolle bei der Bewertung spielt der Aspekt, ob Unternehmen die Herausforderungen des Klimawandels auch als Chance für ihr Geschäft und die Erschließung von Zukunftsmärkten aufgreifen. Daneben sollen auch die möglichen Risiken analysiert werden, die mit dem Klimawandel für die Geschäftstätigkeiten und Standorte eines Unternehmens verbunden sein können. Zudem müssen die von den Unternehmen zur Verfügung gestellten Informationen transparent und nachvollziehbar sein. Die Fragebögen werden vom CDP im Internet veröffentlicht.

Die zunehmende Bedeutung der Klimastrategien von Unternehmen für institutionelle Anleger und Analysten führte 2004 zur Gründung des „Carbon Disclosure Leadership Index“ durch das CDP. Das CDP selbst ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, in der sich weltweit aktuell 475 Finanzdienstleister – im vergangenen Jahr betrug die Zahl noch 385 – zusammengeschlossen haben, um über den Leadership Index und detaillierte Studien verstärkt Transparenz für den Finanzmarkt in Klima-Fragen zu schaffen. Das CDP verfügt über die weltweit größte Datenbank für unternehmensbezogene klimarelevante Informationen. Neben den im FTSE Global 500 Index gelisteten Unternehmen erhielten in diesem Jahr weltweit 3.200 weitere größere Unternehmen den standardisierten ausführlichen Fragebogen, den insgesamt 2.500 Unternehmen bearbeiteten.

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