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Timberland propagiert den Klimaschutz

München > Das internationale Schuhhandelsunternehmen Timberland hat eine Online-Petition für den Klimaschutz gestartet. Auf der Website www.donttellusitcantbedone.com können Bürger die Online-Petition unterzeichnen, in der es unter anderem heißt: „Die Unternehmen werden Möglichkeiten finden, wie sie umweltfreundliche Produkte herstellen und gleichzeitig Gewinne erzielen können. Aber die Regierungen müssen jetzt handeln. Sie müssen die Richtlinien festsetzen.“ Auf der Website werden während der Klimakonferenz in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember Hintergründe und aktuelle Berichte veröffentlicht.

57 Eintragungen verzeichnete die Petition unter dem Motto „Don’t tell us it can’t be done“ am gestrigen Donnerstag, die meisten aus dem englischsprachigen Bereich, einige aus Deutschland und eine aus dem chinesischen Sprachraum. Die Startseite der Petition ist in deutscher Sprache verfügbar, für die weiteren Informationen muss der Leser in das Englische wechseln. Die Kampagne nutzt alle Möglichkeiten moderner Netzwerkkommunikation und ist auch auf YouTube, Twitter und Facebook zu finden.

Das Unternehmen Timberland reduzierte seinen direkten CO2-Ausstoß seit dem Jahr 2006 um 27 Prozent. Mit der Earthkeepers™-Schuhkollektion bietet es Schuhe und Stiefel aus ökologischem Material mit Außensohlen aus 42 Prozent recycelten Altreifen. Als lederverarbeitendes Unternehmen steht Timberland auch im Fokus internationaler Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Erhalt des Regenwaldes im Amazonasgebiet einsetzen. So hat Timberland (wie auch andere Schuhhandelsunternehmen) seine Lederlieferanten in Brasilien verpflichtet, keine Ware von Rinderfarmen zu liefern, die den Amazonas-Urwald zerstören.