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Führungskräfte prognostizieren wirtschaftsethischem Verhalten eine wachsende Bedeutung

Wien > Mittlere Unternehmen mit 100 bis 249 Mitarbeitern orientieren sich eher an Umsatz und Gewinn, die werteorientierte Haltung steigt jedoch mit zunehmender Unternehmensgröße. In deutschen Unternehmen stehen Umsatz und Gewinn häufiger als in Schweizer oder österreichischen Unternehmen an erster Stelle. Das sind Ergebnisse des aktuellen Hernstein Management Reports, einer Studie des Hernstein Instituts zu aktuellen Trends im Bereich Führung, Organisations- und Personalentwicklung. Weiter heißt es dort: Glaubwürdiges agieren, Vertrauen gegenüber Mitarbeitern und nachvollziehbare Entscheidungen und ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitern und Kunden gelten unter den befragten Managern als wirtschaftsethisches Handeln. Wirtschaftsethisches Handeln führt vor allem nach Ansicht von österreichischen, aber auch deutschen Führungskräften zu einer höheren Motivation und Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter. Schweizer Führungskräfte sehen nicht nur die Innenwirkung gegenüber Mitarbeitern, sondern auch die Außenwirkung im Hinblick auf Image und Kundentreue. Die befragten Führungskräfte – insbesondere aus der Schweiz – prognostizieren zudem eine Zunahme des Stellenwerts von wirtschaftsethischem und integrem Handeln.

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