Nachrichten

Vodafone will die Welt bewegen – CR-Report 08/09 versandt

Düsseldorf > Informations-und Kommunikationstechnologien stehen für eine Vielzahl moderner Innovationen bei der Energieversorgung, im Mobilitätsmanagement und Gesundheitswesen. Das betont Friedrich Joussen, CEO von Vodafone Deutschland, im Corporate Responsibility Report 2008/2009, den das Unternehmen im Februar versandte. Der CEO ist sich dabei bewusst, dass sich sein Unternehmen nicht nur nach dessen Beitrag zum technischen, sondern auch zum gesellschaftlichen Fortschritt fragen lassen muss. „Durch unser gesellschaftliches Engagement und ökologische Verantwortung wollen wir zugleich Vertrauen schaffen und andere in die Zukunft mitnehmen“, sagt Joussen in seinem Vorwort zu dem Bericht.

Die gedruckte Fassung des CR-Reports orientiert sich an den aktuellen Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Er wird durch eine im Internet abrufbare GRI-Bilanz mit Informationen nach dem so genannten Sector Supplements der GRI für Telekommunikationsunternehmen ergänzt. Auf 38 Seiten finden sich übersichtlich zusammengestellt Berichte, Zahlen und Ansprechpartner sowie viele Links zu weiterführenden Internetseiten.

Im Bereich Managementstrategie stellt Vodafone Jugendfragen (die sinnvolle Nutzung elektronischer Medien und die Gewaltprävention), Energieeffizienz, Mitarbeiterverantwortung und Innovationen für eine zukunftsfähige Gesellschaft nach vorne. Koordiniert werden die entsprechenden Aktivitäten durch eine 2004 eingerichtete Abteilung für Corporate Responsibility, die dem Bereich Konzernkommunikation, Politik und Stiftungen angehört. Den Rahmen für das CR-Management setzten Vorgaben der internationalen Vodafone-Gruppe. Kennzahlen werden halbjährlich auf der nationalen Ebene erfasst und international abgeglichen.

Für das Unternehmen gehören die eigenen Mitarbeiter zu den wichtigsten Stakeholdern. Im Berichtzeitraum spielte die Integration von Arcor eine besondere Rolle. Seit dem 1. August 2009 gibt es die Marke Arcor offiziell nicht mehr; die Arcor AG wurde in Vodafone AG umbenannt. Mit einem Engagement-Index misst das Unternehmen die Zufriedenheit und Motivation seiner Mitarbeiter. Dieser Index stieg im vergangenen Jahr auch angesichts der Unternehmensfusion an. Achim Weusthoff, das für den Integrationsprozess verantwortliche Geschäftsführungsmitglied von Vodafone, führt dies auf die Implementierung eines gemeinsamen Werteprozesses mit den Eckwerten „Vertrauen“ und „Wertschätzung“ zurück. Dazu beigetragen haben dürfte, dass Vodafone in beiden Unternehmen auf betriebsbedingte Kündigungen und die Schließung von Standorten verzichten konnte. Vodafone Deutschland wies im Berichtszeitraum eine Fluktuationsrate von 4,3 % und Arcor eine Fluktuationsrate von 3,5 % aus.

Weiterführende Informationen im Internet:
www.vodafone.de/unternehmen > Unsere Verantwortung