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Strategie der Offenheit und sozialen Verantwortung – aktueller CSR-Bericht von GSK

München > GlaxoSmithKline (GSK) hat seinen Corporate Social Responsibility Report 2009 veröffentlicht. GSK bekennt sich zu einer Strategie der Offenheit und sozialen Verantwortung. In dem Report ist zu lesen: Das Unternehmen will mehr Transparenz bei Forschungsergebnissen zeigen, Initiativen zur Verbesserung der globalen Gesundheitsversorgung und soziale Projekte auf der ganzen Welt unterstützen sowie Preissenkungen für Medikamente in Ländern mit nied-rigen Einkommen gewähren. „Wir glauben, dass im Kern am Zugang zu Medikamenten für un-seren Industriezweig definiert wird und hier sind wir im Jahr 2009 einige entscheidende Schritte weiter gekommen“, betont CEO Andrew Witty in seinem Vorwort zu dem Bericht.

Mit einer neue Strategie der offenen Innovation will GSK die Gesundheitsversorgung in armen Ländern verbessern. Im GSK-Forschungszentrum im spanischen Tres Cantos befindet sich ein „Open Lab“, in dem bis zu 60 Wissenschaftler aus aller Welt vernachlässigte Krankheiten erfor-schen können. GSK stattete das Open Lab mit 8 Millionen US-Dollar Grundkapital aus. Zugleich macht das Unternehmen 13.500 Wirkstoff-Kandidaten für ein potenzielles Malaria-Medikament frei verfügbar und bringt über 800 Patentrechte und -anträge in einen von der unabhängigen In-stitution „BIO Ventures for Global Health“ geleiteten Pool ein.

In Entwicklungsländern senkte GSK die Preise von elf patentgeschützten Medikamenten um durchschnittlich 45 Prozent. Zugleich werden 20 Prozent aller Erlöse in diesen Ländern in die Verbesserung der dortigen Gesundheitssysteme investiert: in eine Krankenschwestern-Ambulanz in Ruanda, eine Ambulanz für schwangere Frauen im Sudan oder Gesundheitspro-gramme für Babies und Kinder in Äthiopien und der Republik Kongo.

Geld- und Medikamentenspenden für Menschen in Not erhöhte GSK um mehr als 30 Prozent 163 Millionen Britische Pfund. Der Schwerpunkt lag dabei auf Produktspenden mit eine Spende von 425 Millionen Tabletten mit dem Wirkstoff Albendazol im Rahmen des Programms zur Aus-rottung der Lymphatischen Filariose als größte Einzelspende.

In einem Klinischen Studienregister will GSK die Protokolle zu seinen Arzneimittelstudien veröf-fentlichen. Das im Internet verfügbare Register (www.gsk-clinicalstudyregister.com) erhält be-reits fast 3.700 Ergebnis-Protokolle sowie zahlreiche Beobachtungsstudien und Meta-Analysen zu Arzneimitteln und Impfstoffen. Dort finden sich auch die Namen der Forscher und For-schungsinstitute, die an GSK-Studien beteiligt waren. So soll größtmögliche Transparenz ge-schaffen werden.

Die im Bericht enthaltenen Angaben zu Umwelt, Gesundheit und Sicherheit wurden durch das Unternehmen SGS verifiziert, die Angaben im Kapitel über den Ethik-Kodex durch Bureau Veritas. Die Standards der Global Reporting Initiative (GRI) wurden dem Bericht nicht zugrunde gelegt, jedoch enthält er – um Vergleichbarkeit mit anderen Berichten zu schaffen – einen GRI-Index.

GSK soll zu einer Gesellschaft mit höheren Wachstumsraten, geringeren Risiken und langfristi-gem finanziellem Erfolg werden. Auf diesem Weg besitzt auch die Corporate Responsibility Be-deutung, so der Bericht: Sie verschafft den GSK-Produkten ein größeres Vertrauen, zieht talen-tierte Mitarbeiter an, hilft zur Vermeidung von Konflikten mit Stakeholdergruppen, verbessert Marktzugänge und schafft Einfluss auf Gesundheitspolitiken und erleichtert die Vorhersage ge-setzlicher Veränderungen und die Vorbereitung darauf.

Der englische CSR-Report 2009 im Internet:
www.gsk.com/responsibility

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