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Klimaschutz – die Herausforderung der Zukunft: KiK reduziert den ökologischen Fußabdruck

Bönen (csr-service) – Auf der internationalen Planet Textiles Konferenz am 18. März in Hongkong stellte Petra Katzenberger, Bereichsleitung Corporate Social Responsibility bei KiK, erstmals das ökologische Engagement des Textildiscounters einer breiten Öffentlichkeit vor.

„KiK hat das Thema Klimaschutz als eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft identifiziert. Während der letzten zwei Jahre haben wir daher bereits einige Maßnahmen ergriffen, um die Umweltauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu reduzieren“, so Katzenberger.

Maßnahmen im Bereich Umweltschutz werden in allen Bereichen des Unternehmens umgesetzt: Vom Bau umweltfreundlicher Filialen nach dem GreenBuilding Standard über die sukzessive Umstellung der Filialen auf Ökostrom bis zur konsequenten Nutzung von Recyclingpapier in der Europazentrale von KiK im westfälischen Bönen. Um die Maßnahmen am Standort zu bündeln, befindet sich hier derzeit ein Umweltmanagementsystem nach dem Standard ISO 14001 im Aufbau.

KiK zeigt auch, dass ein umweltfreundlicher, CO2-armer Transport möglich ist: Die in den über 2.900 Filialen angebotenen Waren werden hauptsächlich in Asien produziert, vornehmlich in China und Bangladesch. Bis zu 11 .000 km sind es von den Märkten bis nach Europa. Doch im Gegensatz zu den meisten Unternehmen des Textilhandels findet der Transport der Ware aus Asien ausschließlich mit dem Seeschiff statt. Da bei dem Seetransport deutlich weniger Emissionen anfallen, können im Vergleich zur Nutzung des Flugzeuges jährlich über 400.000 Tonnen CO2 vermieden werden.

In den großen Seehäfen Europas angekommen, besteht die Herausforderung im Weitertransport der Ware in das Zentrallager nach Bönen: Denn bei ausschließlicher Nutzung von Lastkraftwagen würden auf den letzten 2% der Transportstrecke, dem Nachlauf, 10% der gesamten CO2 Emissionen entfallen. Um dies zu vermeiden, setzt KiK auf den kombinierten Transport mit Binnenschiff und Bahn. Dadurch können für mehr als 80% der Waren der Straßentransport und somit jährlich nochmals 4.200 Tonnen CO2 vermieden werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Umweltschutz bei KiK ist die Messung des so genannten Product Carbon Footprints, welcher die CO2-Menge angibt, die während der gesamten Herstellung und des Vertriebs von Waren entsteht: Der Product Carbon Footprint eines Bekleidungsstücks gibt die CO2-Emissionen vom Baumwollanbau über die Produktion bis zur Nutzphase und Entsorgung an.

„Auf Basis des Product Carbon Footprint können wir ökologische Verbesserungspotentiale entdecken und Möglichkeiten ihrer Umsetzung entwickeln. Dieses Verfahren haben wir nun erstmals für eine Jeans angewandt und herausgefunden, dass die Jeans einen ökologischen Fußabdruck von fast 7 kg hat. Hier gibt es sicher Optimierungspotenzial.“ so Petra Katzenberger., „Generell wollen wir in den nächsten Jahren unsere Tätigkeiten im Umweltbereich substantiell ausbauen, so wie wir es mit unserem sozialen Engagement bereits seit mehreren Jahren tun.“