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CSR – Good Practice in Bremen (Teil 2)

Corporate Social Responsibility (CSR), die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, wird in einer globalisierten Welt zunehmend wichtiger. Im Sinne einer ganzheitlichen Berücksichtigung der Auswirkungen ihres Handelns auf Umwelt und Gesellschaft übernehmen Unternehmen die ihnen daraus erwachsende Verantwortung.

Die vorliegende Filmreihe gibt einen Einblick, wie Bremer Unternehmen, Institutionen und die öffentliche Hand ganz unterschiedliche Aspekte von CSR in ihre Geschäftstätigkeit integrieren. Sie sollen als Impuls und Anreiz dienen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, unterschiedliche Ansätze kennen zu lernen und sich ebenfalls verantwortlich zu engagieren.

Die Filme entstanden im Rahmen einer Kooperation des Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa (Abteilung: Entwicklungszusammenarbeit) und des artec /Forschungszentrum für Nachhaltigkeit der Universität Bremen. Ein Dank an dieser Stelle an die Unternehmen und Institutionen, die sich bereit erklärt haben ihr CSR-Engagement in diesen Filmen zu vorzustellen.

Teil 2:

Senatorin für Finanzen

Ökologische und soziale Kriterien in der öffentlichen Beschaffung

Im Interview: Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen der Freien Hansestadt Bremen (http://www.finanzen.bremen.de);
Interview geführt von Annika Rehm, Universität Oldenburg

Inhalt des Films:
In dieser Legislaturperiode soll in Bremen das Beschaffungswesen für den öffentlichen Bereich umgestellt werden. Bei der Betrachtung, welche Produkte eingekauft werden, darf in Zukunft nicht mehr ausschließlich der Preis eine Rolle spielen. Produkte müssen darauf überprüft werden, ob sie beispielsweise ökologische Schäden verursachen. Solche Produkte sollten mit öffentlichen Mitteln nicht gekauft werden. Der Staat übernimmt hier Vorbildfunktion und kann auf diese Weise seine Marktmacht im öffentlichen Einkauf nutzen, um Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Im Film erläutert die Senatorin für Finanzen und Bürgermeisterin der Stadt Bremen, Karoline Linnert, den Prozess hin zu einer verantwortungsvolleren nachhaltigen öffentlichen Beschaffung. Um die Integration von sozialen und ökologischen Kriterien übergreifend realisieren zu können, bedarf es einer zentralen Steuerung des Einkaufs, für die zunächst die verwaltungsmäßigen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Ein Beirat, der sich aus mehreren NGO-VertreterInnen zusammensetzt, unterstützt diesen Prozess.

Hier geht’s zum Film.

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