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Subventionen zerstören Biodiversität

Frankfurt am Main > Der WWF fordert einen drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen. Zum Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt am vergangenen Samstag meldete der WWF, dass weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen flössen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur hätten. Diese fatale Fehlentwicklung der deutschen und europäischen Finanzpolitik müsse gestoppt und die Vergabe der Mittel an ökologische Kriterien geknüpft werden, so die Forderung des WWF. Der WWF zitiert einen aktuellen Lagebericht der UN: Danach haben in den vergangen 40 Jahren die weltweiten Tierbestände um ein Drittel, die Fläche der Mangroven und Seegraswiesen um 20 Prozent und die Fläche der Korallenriffe um 40 Prozent abgenommen. Nach WWF-Auffassung werden die durch das Artensterben hervorgerufenen Kosten als auch die Leistungen der Natur dramatisch vernachlässigt.