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Pathways to Community Investment – internationaler Multiplikatoren-Workshop in Berlin

Am 20. und 21. Mai fand im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin der internationale Multiplikatoren-Workshop ”INCLUDE – Pathways to Community Investment” statt. Rund 50 ExpertInnen aus 36 Organisationen, 16 Ländern und 4 Kontinenten diskutierten auf Einladung von UPJ und Business in the Community (BITC) Möglichkeiten und Wege, die Einbindung von Unternehmen in die Lösung gesellschaftlicher Probleme auf lokaler Ebene zu stärken und weiter zu verbreiten.

Unternehmen können mit ihren spezifischen Fähigkeiten und Kompetenzen entscheidend zur Gestaltung eines zukunftsfähigen Gemeinwesens und einer nachhaltigen Entwicklung in ihrem lokalen und regionalen Umfeld beitragen. Weltweit gibt es eine steigende Anzahl von erfolgreich erprobten Instrumenten, die innovative Wege gesellschaftlicher Problemlösung im freiwilligen Zusammenspiel von Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen, Politik und Verwaltung ermöglichen.

Während des Workshops nutzten MultiplikatorInnen aus gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, Kammern sowie VertreterInnen der Europäischen Kommission und verschiedener Bundes- und Landesministerien die Möglichkeit sich über Programme aus dem europäischen und internationalen Ausland auszutauschen. Intensiv diskutiert wurden unter anderem das Zusammenspiel von Corporate Social Responsibility und Regionalentwicklung, die Skalierung strategischen Engagements von Unternehmen in die Breite der Wirtschaft sowie dessen Bündelung in regionalen Netzwerken, Corporate Volunteering als Instrument zur Förderung von Beschäftigungsfähigkeit und die Rolle öffentlicher Verwaltungen bei der Schaffung förderlicher Bedingungen für sektorenübergreifende Kooperationen.

„In krisengeschüttelten Zeiten, in denen Mittel oft knapp sind, wird die Notwendigkeit von innovativen Partnerschaften von Unternehmen, drittem Sektor und öffentlicher Verwaltung besonders sichtbar. Dabei kommt insbesondere intermediären Akteuren, die an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten, eine entscheidende Rolle zu. Sie gehen proaktiv voran und entwickeln neue Instrumente der Kooperation jenseits traditioneller Fundraising-Modelle, um Qualität, Umfang und Wirkung von unternehmerischen Engagement im Gemeinwesen zu steigern“, erklärt Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand UPJ. Maria-Jose Subiela, Project Director BITC International, sagt: ”The workshop has shown the importance of intermediary organisations in facilitating effective community investment. These are interventions that meet social need and bring business benefits. The private sector and local organisations working more closely together and developing strong local partnerships are key to building stronger communities.”

Die Veranstaltung wurde mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Unternehmen Linklaters und Citi-Group durchgeführt und ist Teil des Projekts INCLUDE. INCLUDE ist ein Gemeinschaftsprojekt von UPJ und Business in the Community. Das Projekt wird ko-finanziert von der Europäischen Kommission und vereint ein internationales Partnerkonsortium aus Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und gemeinnützigen Organisationen aus sieben Ländern.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.upj.de.